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Brüche im Leben oder: was ein falscher Schritt zur Folge hat

Eine lange Newsletter- und Blog-Pause liegt hinter mir – ein Bruch in meinem gewohnten Rhythmus. Sechs Wochen Pause waren geplant, in denen ich nach Kanada reisen wollte. Doch es kam anders und es wurden mehr als drei Monate, in denen ich mich ganz auf mich konzentrieren musste. Seit Mitte September bin ich beruflich wieder aktiv – sehr langsam und bedacht und mit zunehmender Freude an alten Aufgaben und neuen Herausforderungen.

Was war geschehen?

Wieder einmal ein Bruch in meinem Leben 😉

Die letzte Erfahrung dieser Art hatte ich Oktober 2010. Damals hatte ich mir durch einen Sturz den Oberschenkelhals gebrochen. In den folgenden drei Monaten Pause ging es darum, die Angst zu umarmen.

Diesmal war die Erfahrung anders.

Es ging nicht mehr um Angst wie vor sieben Jahren, als ich erlebt und erfahren habe, dass ich gut damit umgehen kann. Diesmal lernte ich zu akzeptieren, dass sich in einer Phase, in der alles bestens läuft und ich mich rundum wohlfühle, durch einen unbedachten Schritt auf nassem Boden das Leben mit allen Plänen von jetzt auf gleich verändern kann. Nach einer Onlinegruppe wollte ich „nur schnell“ nach einem davon gewehten T-Shirt greifen, rutschte auf dem regennassen Balkon aus und stürzte auf mein Knie. Eine Stunde später stand im Krankenhaus die Diagnose fest: Bruch der Kniescheibe und OP am nächsten Tag. Das bedeutete, eine unfreiwillige Pause von drei Monaten oder länger, bis ich wieder in der Lage wäre, einigermaßen zu laufen. Inzwischen sind mehr als drei Monate vergangen. Vieles geht bereits wieder, doch anderes braucht noch mehr Zeit.

Langmut wurde mir von einer Bekannten als Wort auf den Weg gegeben. Im Duden wird dieser etwas altmodische Begriff wie folgt definiert: durch ruhiges, beherrschtes, nachsichtiges Ertragen oder Abwarten von etwas gekennzeichnete Verhaltensweise; große Geduld. Sehr passend!

Schon nach wenigen Wochen erkannte ich: dieser Sommer hat mir so viele Geschenke gebracht wie kaum ein anderer zuvor. Weiterlesen

3 wirkungsvolle Fragen, mit denen Du Dein Business wieder auf Wachstumskurs bringst

Ödet Dich Dein Business manchmal an?
Nerven Dich Deine Kunden zunehmend?
Du hast das Gefühl: Alles wird anstrengender und manches hat seinen Reiz verloren. Einmal spannende Aufgaben sind zur Routine verkommen. Die Kunden hatten früher spannendere Themen, die Spaß gemacht haben oder eine Herausforderung bedeuteten. Vielleicht stagnieren Deine Umsätze, obwohl Du viel Zeit in die Kundengewinnung steckst. In jedem Fall spürst Du: So geht es nicht weiter! Aber wie dann?

3 sehr wirkungsvolle Fragen

Hier 3 sehr wirkungsvolle Fragen, die neuen Schwung in Dein Denken bringen und das Potenzial haben, Dein Business auf Wachstumskurs zu bringen (auch wenn sie zunächst unbequem sein können)… Weiterlesen

Förster/Kreuz: Alphabet des selbstbestimmten Lebens

Das neue Buch der beiden Managementvordenker kommt als harmloses Bilderbuch daher und hat es doch in sich. Anhand der 29 Buchstaben des Alphabets (inklusive der Umlaute) bietet dieses optisch ansprechende Bilderbuch im Querformat überraschende Einsichten. Hier ein Beispiel daraus:

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Die beiden Autoren wollen Leserin und Leser animieren – ganz im Sinne der Wortbedeutung: anregen; ermuntern; in Stimmung versetzen; Lust zu etwas wecken. Sie ermuntern uns mit diesem Buch dazu, sich immer wieder mit der Frage zu beschäftigen:

Wie gelingt es mir, die beste Vision meiner selbst zu werden?

Dafür bietet jeder Buchstabe Weiterlesen

Sind Sie bereit für einen Schritt ins Ungewisse?

2015-11-05_Was würden Sie tun

Heute Morgen entdeckte ich eine spannende Frage.
Sie steht im Zusammenhang mit einer anderen, die ich meinen Klienten im Coaching gerne stelle:

Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie nicht scheitern können?

Elizabeth Gilbert, der Autorin von „Eat, Pray, Love“, empfiehlt in einem Interview mit dem Science of Mind-Magazin eine andere, viel anspruchsvollere Frage:

Was würden Sie tun, auch wenn Sie denken, dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass Sie scheitern?

Plötzlich geht es nicht mehr darum, was Ihre Hindernisse sind und wie Sie diese überwinden können, sondern darum, was Sie wirklich, wirklich wollen. Was Sie so sehr fasziniert, beschäftigt oder anspricht, dass Sie nicht mehr darüber nachdenken, Weiterlesen

Wünschen eine Chance geben

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Vor einiger Zeit in einem Tagesworkshop. Strahlende Gesichter in der Schlussrunde. Alle sind überrascht, was in nur einem Tag entstanden ist. Wie bei Isabel, die fröhlich von der einstündigen Mittagsaufgabe zurückkehrte. Alle Teilnehmerinnen hatten am Vormittag herausgearbeitet, was ihnen wichtig ist. Jetzt ging es darum, waren sie wirklich bereit, dafür zu gehen. Unterwegs hatte Isabel gedanklich den großen Sprung gewagt und war nun bereit, ihre Vision der Gruppe vorzustellen. Auf ihrem Weg hat sie Zugang gefunden zu inneren, längst vergessenen Quellen und geht jetzt mit neugewonnener Leichtigkeit an die Dinge heran.

Was hat zu diesem Ergebnis geführt?

Bei allen Teilnehmenden waren drei Voraussetzungen gegeben:
Entschiedenheit – Bereitschaft – ein passender Rahmen. Weiterlesen