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Christine Lawens: Der Traum vom Bücherschreiben

Lawens_PorträtAlle bisherigen Interviews entstanden durch den persönlichen Austausch auf unterschiedliche Ebenen oder ich einer Empfehlung aus meinem Umfeld gefolgt. Diesmal war es anders. Christine Lawens schrieb mir vor einigen Wochen eine E-Mail und fragte, wie ich zu meinen GesprächspartnerInnen gekommen wäre. Ich erzählte ihr mein Vorgehen und fragte dann direkt nach, welchen Traum sie verwirklicht habe. Daraus entstand dieses Gespräch über ein Vorhaben, das viele Menschen fasziniert: vom Bücherschreiben leben können. Lesen Sie hier, wie sich ein solcher Traum verwirklicht hat.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Während meiner Festanstellung in einem Kommunikationsunternehmen kam irgendwann dieser besagte Morgen. Das Kribbeln, das mich all die Jahre angetrieben hatte, war plötzlich weg. Abgenutzt durch endlose Meetings, Überstunden, Machtkämpfe. Will ich das wirklich? Was treibt mich wirklich an? Welche Leidenschaft brennt in mir? Klare Bekenntnis: Der Moment der Entscheidung ist die größte Hürde. Wer sich verändern will, muss sich eindeutig bekennen. Eine Frage in die Zukunft stellen: Macht mich der neue Beruf in ein paar Jahren wirklich glücklich?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ich schreibe Romane. Weiterlesen

Robert Götz: Werte und Sinn als Triebkraft

Götz_Porträt-02Bevor ich Robert Götz zum ersten Mal traf, hatte Maren Martschenko mir bereits von ihm und seinem Beitrag zur Vorbereitung ihres Traums vom Fernwanderweg E5 erzählt. Als wir uns im Frühjahr auf einem Existenzgründertag trafen, stellte ich gleich fest, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Daher ließ ich mich auch auf das Abenteuer ein, mit ihm vom Marienplatz in München nach Wolfratshausen zu laufen. 33 Kilometern, die es in sich hatten und von denen ich hier berichtet habe. Auf dem Weg fragte ich ihn nach seinen Träumen – jetzt hat er mir meine Fragen beantwortet. Und von seinem nächsten Traum erzählt, der wieder etwas mit Laufen und Herausforderungen zu tun hat.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Das ist eine schwierige Frage. Im ersten Job nach meinem Studium habe ich mir schon in der Probezeit die Frage gestellt „Wie lange werde ich diesen Job wohl machen?“. Das könnte „DIE“ Schlüsselfrage gewesen sein.
Wieso ich mir diese Frage gestellt habe, kann ich heute sehr leicht beantworten, damals wusste ich es jedoch nicht. Viele Tätigkeiten in diesem Job ergaben für mich keinen SINN und erschienen mir unnötig. Heute weiß ich sehr genau, Weiterlesen