Schlagwort-Archive: Selbstverantwortung

Das eigene Leben gestalten oder sich treiben lassen?

Eingefrorenes_Blatt„Wenn ich nicht weiß, wohin ich will, führt jeder Weg zu Ziel.“

Dies ist ein Spruch, dem viele Menschen unbewusst folgen. Sie marschieren einfach drauf los und wundern sich dann, wenn sie (n)irgendwo ankommen. Statt sich zunächst zu überlegen, wohin sie überhaupt wollen, handeln sie nach dem Motto: Hauptsache aktiv.

Andere folgen Vorstellungen wie: „Eine andere “Instanz” (Gott / Universum / Höhere Macht / Schicksal…) weiß genau, was für mich richtig ist…“ oder „Ich lasse mich führen…“. Ich nenne dies, die Verantwortung für unser Leben abgeben. Denn genau das geschieht in diesen Fällen: wir machen uns keine Gedanken darüber, was wir wirklich wollen, sondern „vertrauen“ ganz darauf, dass es „schon richtig kommt“. Damit leben wir einen Fatalismus, mit dem wir alles als gegeben hinnehmen. Weiterlesen

Robert Götz: Werte und Sinn als Triebkraft

Götz_Porträt-02Bevor ich Robert Götz zum ersten Mal traf, hatte Maren Martschenko mir bereits von ihm und seinem Beitrag zur Vorbereitung ihres Traums vom Fernwanderweg E5 erzählt. Als wir uns im Frühjahr auf einem Existenzgründertag trafen, stellte ich gleich fest, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Daher ließ ich mich auch auf das Abenteuer ein, mit ihm vom Marienplatz in München nach Wolfratshausen zu laufen. 33 Kilometern, die es in sich hatten und von denen ich hier berichtet habe. Auf dem Weg fragte ich ihn nach seinen Träumen – jetzt hat er mir meine Fragen beantwortet. Und von seinem nächsten Traum erzählt, der wieder etwas mit Laufen und Herausforderungen zu tun hat.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Das ist eine schwierige Frage. Im ersten Job nach meinem Studium habe ich mir schon in der Probezeit die Frage gestellt „Wie lange werde ich diesen Job wohl machen?“. Das könnte „DIE“ Schlüsselfrage gewesen sein.
Wieso ich mir diese Frage gestellt habe, kann ich heute sehr leicht beantworten, damals wusste ich es jedoch nicht. Viele Tätigkeiten in diesem Job ergaben für mich keinen SINN und erschienen mir unnötig. Heute weiß ich sehr genau, Weiterlesen