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… soll es denn so weiterlaufen?

Innehalten und verschnaufen
Soll es denn so weiterlaufen

Oder doch Veränderung?

Dies ist ein Ausschnitt aus einem Gedicht, das ich vor rund Auf_zu_neuen_Ufern_2014zwanzig Jahren geschrieben habe. Es erinnert daran, wie oft wir einfach weitermachen anstatt einmal anzuhalten. Aus dem Hamsterrad aussteigen und überprüfen, wo wir uns befinden und ob es so weitergehen soll wie bisher.

Wenn ich „innehalte und verschnaufe“, kann Folgendes passieren, durch mich hindurchgehen: Weiterlesen

Nehmen Sie Ihre Träume ernst

Beim Thema Träume scheiden sich die Geister.

Die einen halten es mit dem Satz „Träume sind Schäume“ und werten damit sofort ihre inneren Impulse nach Veränderung und Fortschritt ab. Ihnen ist wichtig, dass alles beim Alten bleibt – egal, wie unzufrieden sie mit einer Situation sind. Diese zumindest ist geläufig, während jeder Schritt daraus in eine neue Richtung Ungewissheit mit sich bringt. Und diese ist meist noch schwerer auszuhalten.

Andere haben zwar konkrete Träume, werten diese jedoch vor sich selber ab: nicht so wichtig… davon kann man nicht leben… wer weiß, ob das für mich passt… was ist, wenn ich scheitere… Im Ergebnis entsteht eine Mischung aus diffuser Unzufriedenheit und Lethargie. Statt ihnen Wachstumsraum und eine Reifezeit zu geben, werden alle damit verbundenen Impulse mit viel Aufwand unter dem Deckel gehalten. Diese Energie steht dann auch für andere Aufgaben nicht mehr zur Verfügung. Alles – auch was wir gerne machen – wird anstrengend, während sich Unzufriedenheit ausbreitet. Weiterlesen

Welches Motto hat Ihr Jahr?

Ausgelöst durch eine Schulterverletzung bin ich wieder einmal „aus der Zeit gefallen“. Da ich beim Schreiben eingeschränkt war, dienten die letzten Wochen vor allem der Klärung, Ausrichtung und Entschiedenheit. Dabei entstand auch mein Motto für das Jahr 2013: Das Jahr der erfüllten Lebensträume.

Wie könnte Ihr Motto für dieses Jahr lauten?

Über Weihnachten und den Jahreswechsel haben in unseren Breiten viele Menschen eine Zäsur, einen Aussteig aus dem gewohnten Alltag. Die hektischen Tage mit den Vorbereitungen liegen hinter uns und nach den Feiertagen bleibt meist noch etwas Zeit, sich mit den eigenen Träumen, Wünschen und Zielen zu beschäftigen. Hin und wieder entstehen daraus gute Vorsätze. Diese haben allerdings die Tendenz, nicht besonders haltbar zu sein. Daher empfehle ich Ihnen, etwas anderes auszuprobieren: Weiterlesen

Kann man Sterben trainieren?

… ist der Titel eines Beitrags von Antje Westermann, Münchener Sterbe-Trainerin und Vesseling Practitioner. Er hat mich so angesprochen, dass ich ihn mit ihrem Einverständnis hier noch einmal bringe. Die Titelfrage passt sehr gut zu den Themen, die den Monat November kennzeichnen und mich derzeit ebenfalls auf unterschiedlichen Ebenen beschäftigen: Tod – Trauer – Loslassen. Am Ende finden Sie dazu noch einige Anregungen von mir.

Kann man Sterben trainieren?

So wie körperliche Fitness? Joggen stabilisiert bekanntlich den Kreislauf und verbessert die Kondition. Regelmäßiges Training stärkt die Muskulatur und steigert die Belastbarkeit im Alltag. Nach einiger Zeit fällt auf, dass mehr Energie verfügbar und der Kopf klarer ist.

Genauso kann ich auch das Sterben üben. Weiterlesen

5 Dinge, die Sie tun müssen, um erfolgreich zu scheitern

Dieser Oktober beschenkt uns hier in Bayern mit so vielen sonnigen Tagen, die mich immer wieder in die Berge locken. Während es mir im Sommer für solche Touren zu heiß ist, kann ich im Herbst nicht genug davon bekommen. Beim Wandern lasse ich gerne meine Gedanken schweifen. Sie fließen mit dem Rhythmus und bringen die eine oder andere Erkenntnis. Und manches Mal auch eine Überraschung. Wie kürzlich bei einem Ausflug zum Ahornboden im Karwendelgebirge. Da tauchte am Ziel mit voller Wucht ein alter, nicht gelebter Traum wieder auf. Und hat mich seither nicht mehr losgelassen.

Wieder Zuhause habe ich mich gefragt, wie ich es mir gelungen ist, diesem Wunsch bislang erfolgreich aus dem Weg zu gehen und mit ihm zu scheitern. Mir sind einige eingefallen. Hier meine fünf Favoriten:

1. Wünsche und Träume nicht ernst nehmen.

Und das passiert mir, der personifizierten Mutmacherin. Diese Erkenntnis hat mich am stärksten getroffen. Andere weise ich auf ihre Träume hin, wenn sie mir auffallen und ermutige sie, ihnen endlich Gehör zu geben anstatt sie wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ich erinnere daran, dass Wünsche „Botschaften der Götter“ sind, die uns auffordern, ihnen Aufmerksamkeit geben und genauer hinzusehen. Weiterlesen