Alles ist eine Wahl

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt das Sprichwort. Das haben wir geradezu mit der Muttermilch aufgenommen. Doch was wäre, wenn es leicht wäre, zu wählen?

Heute morgen las ich in den Daily Guides, den täglichen Meditationstexten des Science of Mind-Magazin das folgende Zitat von Ernest Holmes:

We cannot live a choice-less life.

Wir können kein wahl-loses Leben führen. Denn in jeder Minute unseres Lebens treffen wir eine Wahl zwischen endlos vielen Möglichkeiten. Nur sind wir uns dessen meist nicht bewusst. Es fängt schon beim Aufwachen an: gleich aufstehen oder noch ein wenig liegen bleiben? Schon haben wir gewählt! Dies Kleid oder doch lieber eine Hose? Schon wieder eine Wahl. Und so geht es den ganzen Tag weiter. Ständig entscheiden wir uns für das eine und gegen andere Möglichkeiten. Und selbst wenn wir uns nicht entscheiden, ist auch dies eine Wahl.

Die meisten Menschen haben wenig Probleme mit den kleinen Entscheidungen des Alltags. Anders sieht dies aus, wenn es um größere, wichtigere Dinge im Leben geht. Hier pendeln die meisten Menschen hin und her zwischen Für und Wider. Zwei Beispiele aus Gesprächen der letzten Tage:

  • Soll ich nächstes Jahr mit nach Nepal reisen und die damit verbundene Anstrengung auf mich nehmen? 
  • Ich würde so gerne eine Ausbildung machen. Doch wenn ich an den Zeitaufwand denke…

Sicher kennen Sie ähnliche Situationen. Wie können Sie mit solchen Fragen umgehen? Meistens spielt sich alles nur im Kopf ab. Der ist jedoch für sich alleine genommen ein schlechter Ratgeber.

Zu Entscheidungen gelangen

Besser ist es, den Körper mit einzubeziehen und sich zu fragen: Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in der Situation bin? Also: … in Nepal von der Trekkingtour zurückkomme … das Abschlusszertifikat der Ausbildung in Händen halte … Hierüber erhalten Sie klare Hinweise aus Ihrem Unterbewussten, die Ihnen die Entscheidung leichter machen. Im nächsten Schritt wird daraus Entschiedenheit – die Bereitschaft, sich voll und ganz dafür einzusetzen, dass ein Ergebnis entsteht.

In Situationen, in denen wir uns mehr als Opfer denn als Handelnde erleben, entsteht durch ein wiederkehrendes „Warum?“ sehr leicht eine Negativspirale. Diese entfernt uns immer weiter von dem, was wir uns wünschen. Dann hilft es, sich bewusst machen, dass wir – alleine dadurch, dass wir in dieser Situation sind – einen Teil dazu beigetragen haben und damit auch die Möglichkeit besitzen, daraus wieder auszusteigen. Das hilft uns, aktiv zu werden und etwas zu verändern.

Was wäre, wenn…?

Diese Frage bewirkt bereits eine erste Veränderung. Sie erfordert von Ihnen, sich VORZUSTELLEN, wie es anders wäre. Damit regen Sie die in Ihnen steckende Schöpferkraft, Ihre Kreativität, dazu an, Ihnen Ideen zu liefern, wie Sie etwas anderes erschaffen können. Mit einer klaren Entscheidung für ein anderes Ergebnis entwickeln Sie genau die Kraft, die Ihnen hilft, Ihre Situation auch tatsächlich zu verändern. Probieren Sie es aus. Sie werden überrascht sein, wie gut es funktioniert. Wenn nicht, melden Sie sich bei mir und wir klären, woran es bei Ihnen liegt.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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