Wer vergleicht hat schon verloren

Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Sören Kierkegaard)

Dieses Zitat begleitet mich schon viele Jahre und jedes Mal, wenn ich es im Seminar verwende, erinnert es mich daran, dass ich selber auch nicht frei davon bin, mich mit anderen zu vergleichen. In solchen Situationen erlebe ich, wie schnell meine Energie schwindet und sich Frust über das eigene (Er-)Leben breit macht. Damit daraus kein Dauerzustand wird, setze ich folgende Strategien ein:

  • Achten Sie auf Ihre Körpersignale. Plötzliche Stimmungsänderungen geben Ihnen den ersten Hinweis, dass Sie aus Ihrer Kraft gefallen sind. Fragen Sie sich, was der Auslöser dafür war.
  • Stoppen Sie den Vergleich sofort. Erinnern Sie sich statt dessen daran, dass Sie einzigartig sind. Jeder Mensch verfügt über eine besondere Kombination von Talenten, Erfahrungen und Möglichkeiten, die ihn einmalig machen.
  • Finden Sie sofort mindestens fünf Punkte, mit denen Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken können: Was können Sie besonders gut? Was sagen anderen Menschen immer wieder über Sie? Wenn Sie diese Punkte aufschreiben, können Sie jederzeit darauf zurückgreifen.
  • Führen Sie ein “Tagebuch der Wertschätzung”. Verwenden Sie dafür ein leeres Buch im Format DIN-A5 und schreiben Sie jeden Abend eine Seite mit allem, wofür Sie sich an diesem Tag wertschätzen können.

Welche Methoden haben Sie entwickelt? Wie gehen Sie in solchen Situationen vor?

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

Ein Gedanke zu „Wer vergleicht hat schon verloren

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