Anfangen

… ist manchmal leichter gesagt als getan. Sie haben sich eine Aufgabe vorgenommen, doch dann tun Sie … nichts. Dies geschieht sogar in Augenblicken, auf die Sie lange gewartet haben oder bei Aufgaben, von denen Sie wissen, dass sie Ihnen Freude bereiten. Dennoch fühlen Sie sich wie gelähmt und sind zu nichts in der Lage. Also erledigen Sie – getrieben durch ein schlechtes Gewissen – andere Aufgaben. Sehr beliebt sind Fensterputzen, die Webseite aktualisieren, E-Mails beantworten, nach Veranstaltungen recherchieren. All dies könnte auch zu einem anderen Zeitpunkt getan werden. Ist jetzt jedoch superwichtig… Wie lässt sich das ändern?

Stellen Sie sich in solchen Fällen die folgenden Fragen:

  • Was hindert mich daran anzufangen? Finden Sie die vorgeschobenen und die wahren Gründe. Seien Sie hier absolut ehrlich mit sich selber!
  • Was sage ich mir selber? Mit dieser Frage kommen Sie Ihren Überzeugungen auf die Spur und können Sie anschließend verändern. Anregungen dafür finden Sie in meinem Artikel Mut zum Handeln, Teil 3.
  • Wer oder was könnte mich unterstützen, ins Handeln zu kommen? Mit liebevoll-drängender Unterstützung durch andere fällt es meist leichter.

Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Zerlegen Sie die vor Ihnen stehende Aufgabe in kleine Einheiten. Je kleiner desto leichter ist der Einstieg.
  • Überlegen Sie, welchen (kleinen) Teil Sie schnell erledigen können.
  • Entscheiden Sie sich bewusst dafür, diesen einen Schritt auch zu tun.
  • Erledigen Sie ihn sofort, ohne weiter darüber nachzudenken.

Für alle, denen dieses Vorgehen auch noch nicht hilft: Entscheiden Sie sich bewusst, es nicht zu tun und machen Sie damit für für den Augenblick einen dicken Haken daran.

Noch eine Variante, die ich in einem Newsletter von Sabine Asgodom fand:

Beginnen Sie den Tag mit einer Unhappy Hour. Im Gegensatz zur Happy Hour, die in vielen Lokalen gegen Abend angeboten wird, beginnen Sie in diesem Fall den Tag mit einer Aufgabe, die Sie schon länger vor sich herschieben. Beschränken Sie die Zeit auf maximal eine Stunde. Hören Sie nach der festgelegten Zeit auf, auch wenn Sie noch mitten drin sind. Wenn Sie weitermachen wollen, entscheiden Sie sich bewusst dafür. Damit signalisieren Sie Ihrem Unterbewusstsein, dass Sie Ihre Vereinbarungen mit sich selber einhalten.

Weitere Anregungen finden Sie auch meinen Beitrag Just Do It!

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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