Aus dem Gedankenkarussell aussteigen

Ein Teilnehmer fragte mich kürzlich im Seminar, wie es gelingen kann, der regelmäßigen emotionalen Achterbahn zu entkommen, diesem Auf und Ab aus Zuversicht und Zweifel, das viele Selbständige kennen. Ich antwortete mit einer Gegenfrage: Fahren Sie gerne mit der Achterbahn? Als er dies verneinte, schlug ich ihm vor, dies auch in Sachen Emotionen so zu handhaben: Steigen Sie aus dem Gedankenkarussell aus, das solche Achterbahnen verursacht.

Doch wie kann dies gehen? Zum Beispiel mit diesen drei Schritten:

  1. Achten Sie darauf, wann und wie Ihre (Selbst-) Zweifel entstehen. Welche Zusammenhänge gibt es? Was passiert unmittelbar davor? Entdecken Sie das Muster, das immer wieder dazu führt, dass Sie aus Ihrer Kraft in den Zweifel fallen.
  2. Was sagen Sie zu sich selber? Unsere Selbstgespräche nähren zweifelnde Gedanken. Doch Sie alleine entscheiden, ob Sie diese weiter füttern oder doch lieber aushungern wollen. Setzen Sie bewusst andere, positive und bestärkende Gedanken dagegen. Die einfachste “Formel” dafür ist: Ich kann – ich will – ich werde. Für den Fall, dass Ihnen gerade nichts Besseres einfällt 😉
  3. Nehmen Sie wahr, welchen Einfluss Ihre Gedanken auf Ihr Wohlbefinden haben. Wo in Ihrem Körper fühlen Sie diese “nagenden” Gedanken? Nehmen Sie dieses Gefühl nur wahr, ohne es zu benennen oder zu bewerten. Verändern Sie nichts daran, sondern bleiben Sie mit Ihrer liebevollen Aufmerksamkeit bei diesem Gefühl. Sie werden feststellen, dass sich bereits durch Ihre volle Aufmerksamkeit etwas verändert.

Oft reicht das schon aus. Falls nicht oder wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, können Sie die Sedona-Methode einsetzen, die ich in hier beschrieben habe.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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