Lass dein Licht leuchten!

Der 21. Juni gilt als Sommersonnwende, als Tag mit der längsten Helligkeit und den meisten Sonnenstunden. In diesem Jahr stimmt das aus zweierlei Gründen nicht ganz: erstens ist der längste Tag erst am 23. Juni. Zweitens spielt zumindest hier in Bayern die Sonne in diesem Jahr nicht so recht mit. Dennoch ist dies ein guter Anlass, sich ein wenig mit dem Thema Licht zu befassen.
Gerade in Zeiten mit sehr viel Regen und damit auch wenig Sonnenschein zeigt sich, wie sehr wir vom Licht abhängig sind. Es spielt eine große Rolle in unserer physischen ebenso wie in unserer psychischen Verfassung. Viele Menschen werden trübsinnig, wenn sie zu wenig Licht haben. Anderen hingegen macht es eher wenig aus. Sie richten sich in diesen Momenten auf ihr inneres Licht aus, lassen dieses scheinen und ziehen daraus Zufriedenheit und Wohlergehen. Damit werden sie unabhängig von äußeren Umständen und bleiben in Balance.

Was heißt: sich auf sein inneres Licht auszurichten?

  • Machen Sie sich zunächst bewusst, dass Sie ein göttliches Wesen sind und alles zur Verfügung haben, was für Ihr Leben wichtig und richtig ist. Alles ist vorhanden, auch wenn Sie es (noch) nicht erkennen. Wenn es in der Bibel von Jesus heißt: Ich bin das Licht der Welt, dann ist er in Kontakt mit dem Christusbewusstsein. Auch wir haben ständigen Zugang dazu. Doch da wir dies nicht wissen, konnten wir es bislang nicht nutzen.
  • Entwickeln Sie Ihr persönliches Licht, Ihre Leuchtkraft. Schreiben Sie sich alles auf, was Sie an Talenten, Stärken und Fähigkeiten haben und was Ihnen Freude bereitet. Hier geht es nicht nur um Dinge, die Sie beruflich nutzen, sondern um ALLES. Also auch solche Fähigkeiten, die Sie eher gering schätzen. Hören Sie erst auf, wenn Sie mindestens 50 Punkte gefunden haben. Natürlich dürfen es auch mehr sein 🙂 Ergänzen Sie Ihre Liste um Punkte, die Sie an sich nicht mögen oder mit denen Sie öfter einmal „anstoßen“. Sie sind Teil Ihrer Persönlichkeit und machen aus, wer Sie sind in diesem Erdenleben. Bedenken Sie: Wenn es nicht für irgendetwas gut wäre, wären Sie nicht damit „gesegnet“!
  • Nehmen Sie alles an sich an und leben Sie es. Damit stärken Sie Ihr eigenes Licht und lassen es leuchten. Zeigen Sie sich damit in der Welt anstatt Seiten von sich weiterhin unter den Scheffel zu stellen. Das dient niemandem, am wenigsten Ihnen selber. Nur wenn Sie alle Teile in sich annehmen, sie integrieren und auch zeigen, sind Sie ein ganzer Mensch und werden damit zu einem Segen für die Menschheit.

Vielleicht stimmen Sie nicht allem zu oder stoßen sich sogar daran. Behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie Ihre Gedanken mit anderen. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

6 Gedanken zu „Lass dein Licht leuchten!

  1. Jutta Berg

    Schöne Gedanken, Danke! Und doch glaube ich, dass es zwischen dem Licht außen und dem Licht innen noch ein Licht gibt, das Gott geschaffen hat, ein ewiges Licht, von dem wir leben und zehren. Das ist er selber in seiner Dreieinigkeit, der in uns wohnen will, wenn wir ihn lassen.
    Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! (Jesaja)

  2. Birgit Annette Scholz

    Hallo Jutta, schön, von Dir HIER zu hören …. 🙂

    Zu dem heutigen Text – Lass Dein Licht leuchten – fällt mir folgendes ein (Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994):

    Unsere größte Angst ist nicht,
    unzulänglich zu sein.
    unsere größte Angst ist,
    grenzenlos mächtig zu sein.
    Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit
    ängstigen uns am meisten.
    Wir fragen uns:
    Wer bin ich denn,
    dass ich so brilliant sein soll?
    Aber wer bist du, es nicht zu sein?

    Du bist ein Kind Gottes.
    Es dient der Welt nicht,
    wenn du dich klein machst.
    Sich klein machen,
    nur damit sich andere um dich herum
    nicht unsicher fühlen,
    hat nichts Erleuchtetes.
    Wir wurden geboren,
    um die Herrlichkeit Gottes,
    der in uns ist, zu manifestieren.
    ER ist nicht nur in einigen von uns,
    ER ist in jedem einzelnen.
    Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
    geben wir damit unbewusst
    anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
    Wenn wir von unserer eigenen Angst
    befreit sind, befreit unsere Gegenwart
    automatisch die anderen.

    Uns allen in diesem Bewusstsein einen “leuchtenden” Tag!!

  3. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    Liebe Frau Berg, liebe Frau Scholz,
    herzlichen Dank für Ihre Beiträge und besonders für den Text aus der Antrittsrede von Nelson Mandela. Dieser stammt übrigens nicht von ihm selber, sondern Mandela zitierte in seiner Rede Marianne Williamson, die spirituelle Lehrerin aus den USA. So weit ich mich erinnere, stammt der Text aus ihrem Buch “Eine Rückkehr zur Liebe”. Das ist zwar schon älter, jedoch immer noch lesenswert ebenso wie auch ihre andere Bücher. Frauen empfehle ich besonders das Buch “Die Wiederentdeckung des Weiblichen” oder ihr letztes Buch “Lebensmitte – Zeit für Wunder: Veränderungen zulassen – dem Leben neu begegnen”.
    Herzliche Grüße
    Ulrike Bergmann

  4. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    Wer sagt, dass die Tage dunkler werden? Ist es Vielleicht nur die eigene Wahrnehmung, die auch eine Täuschung sein könnte?
    Manches ist einfach eine Frage der Sichtweise oder der Ebene, auf der wir uns bewegen 😉
    Sonnige Grüße – Ulrike Bergmann

  5. Birgit Annette Scholz

    Liebe Frau Bergmann, DANKE für den Hinweis – ich hatte den Text von irgendwo übernommen mit der anscheinend falschen Quellenangabe. Die beiden anderen Titel der spirituellen Lehrerin hören sich auch sehr interessant an ….

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