Wann Affirmationen wirken

Bereits vor über einem Jahr bin ich in einem dreiteiligen Beitrag dem Pro und Kontra von Positivem Denken nachgegangen. Ein wichtiger Bestandteil des positiven Denkens ist der Einsatz von bestärkenden Affirmationen. Doch nutzen Sie wirklich etwas? Und wenn ja, was ist dabei zu beachten?

Das sind Fragen, die auch andere beschäftigen. So fand ich gerade einen Beitrag im Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann: Positives Denken und Affirmationen – hilft das wirklich? Ausgehend vom Buch “Ich bin da” von Konstanze Quirmich beleuchtet er das Thema aus mehreren Blickwinkeln. In seinem Beitrag gibt er auch einen Abriss durch die über 100 Jahre alte Geschichte des Positiven Denkens, die mit Emile Coué begann. Der französische Apotheker hat bereits Ende des 19. Jahrhunderts mit Autosuggestion gearbeitet und seinen Patienten bestärkende Sätze mit auf den Weg gegeben.

Nach meiner eigenen Erfahrung wirken Affirmationen dann am besten, wenn

  • sie zur Gewohnheit werden, also so lange genutzt werden, bis sie “in Fleisch und Blut” übergegangen sind. Dann wurden sie zu einer neuen Überzeugung und wirken auf der unterbewussten Ebene weiter.
  • mit Ihren inneren Überzeugungen in Einklang sind: Wenn Sie nicht glauben, was Sie sagen (bestärken), können Sie diese Sätze so lange einsetzen, bis Sie Grau sind und sie werden dennoch nicht wirken. Überprüfen Sie daher, wie Sie sich mit dem gewählten Satz fühlen.
  • Sie sich intensiver mit der gewählten Affirmation beschäftigen, zum Beispiel, indem Sie zehn Minuten non-stop Ihre Gedanken und Assoziationen dazu aufschreiben. Dadurch erkennen Sie auch, ob sie wirklich von deren Inhalt überzeugt sind.

Eine Liste mit bestärkenden Affirmationen für ein Leben in Fülle können Sie hier herunterladen. Probieren Sie aus, welche diese Sätze für Sie am besten wirken.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

3 Gedanken zu „Wann Affirmationen wirken

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  2. Konstanze Quirmbach

    Hallo Frau Bergmann,
    Ihre Erfahrungen kann ich zu einhundert Prozent bestätigen. Affirmationen wirken am besten, wenn sie gefühlt, geglaubt und häufig angewendet werden. Eine persönlich passende Körperhaltung zu einem Satz zu finden, verstärkt das innere Erleben der Affirmation weiter.
    Das Aufschreiben bringt meiner Meinung nach nicht nur eine Vertiefung der Wirkung, sondern macht auch Grenzen und Blockaden deutlich. Insgesamt führt die intensive Beschäftigung mit Affirmationen daher so oder so zu einer immer bessern Selbst-er-kenntnis.
    Mit positiven Grüßen, Konstanze Quirmbach

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