Die Voraussetzungen für eine Veränderung schaffen

Mit diesem Beitrag starte ich eine kleine Serie, die Ihnen Impulse für Ihren eigenen Weg zur Veränderung gibt. Sie finden Hinweise dazu, welche Voraussetzung gegeben sein müssen, damit Sie sich überhaupt auf den Weg machen, womit Sie sich noch daran hindern und woher Sie den Mut dafür nehmen. In diesem ersten Teil geht es darum, die Voraussetzungen für eine Veränderung zu schaffen.

Häufig starten Menschen mit einem diffusen Gefühl, dass sich etwas ändern “muss” oder “soll”. Danach gefragt, was genau anders werden soll, bleiben die Antworten unkonkret. Es ist zuerst ein Gefühl, das Sie zunächst nicht benennen können. Setzen Sie hier an und erforschen Sie, was genau Sie verändern wollen. Sobald Sie Ihren Ausgangspunkt kennen, haben Sie auch einen Anhaltspunkt für die einzuschlagende Richtung  und es wird leichter etwas verändern. Die folgenden Anregungen unterstützen Sie dabei:

Machen Sie sich bewusst, was nicht oder nicht mehr stimmig ist.

Meist handelt es sich nicht um die gesamte Situation, sondern einzelne Teile davon stimmen nicht mehr. Betrachten Sie alle Einzelheiten und schreiben Sie auf, worüber Sie sich ärgern, was Ihnen Energie raubt oder immer wieder ein Stein des Anstoßes ist. Manchmal erkennt man dadurch auch, dass es um ganz andere Themen geht als es vordergründig den Anschein hat.

Werden Sie so konkret wie möglich.

Also nicht: Die Kollegen nerven. Sondern: Mich stört, dass der X immer wieder zynische Bemerkungen macht, wenn ich etwas vorschlage. Auf diese Weise erkennen Sie die wirkliche Ursache. Das ermöglicht Ihnen sich zu überlegen, was Sie daran ändern können. In unserem Beispiel können Sie: den Kollegen darauf ansprechen… herausfinden, ob andere das ähnlich sehen… ob Sie auf diesen Ohr / bei dieser Person besonders empfindlich sind… sich eine schlagfertige Antwort zurecht legen

Beschreiben Sie das von Ihnen gewünschte Ergebnis.

Bleiben Sie nicht im Klagen hängen, sondern überlegen Sie, was Sie sich stattdessen wünschen. Malen Sie sich das beste Ergebnis aus, das Sie sich vorstellen können. Ziehen Sie dafür alle Sinne mit ein – vor allem Sehen, Hören und Fühlen. Damit haben Sie einen Zielpunkt festgelegt und können so einfacher erkennen, wenn die Veränderung eingetreten ist.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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