Intentionen – zwei Beispiele des Alltags

Der Einsatz von Intentionen für die Zielerreichung erscheint vielen Menschen zunächst einfach; in der Umsetzung zeigt sich jedoch immer wieder, dass dem nicht so ist. Daher möchte ich Ihnen wieder ein paar Impulse dazu geben. Noch einmal zur Erinnerung: Wie im Beitrag Die Kraft der Intentionen nutzen gezeigt, sind Intentionen eine Kombination aus ergebnisorientierten Zielen und Affirmationen. Sie haben eine weit reichende Wirkung und helfen, das eigene Denken zu fokussieren. Als Basis für Ihr eigenes Vorgehen gebe ich Ihnen weiter unten zwei Beispiele, wie Sie Intentionen für Alltagssituationen einsetzen können.

Manchmal werde ich gefragt, ob Intentionen der von Pierre Franckh in Erfolgreich wünschen beschriebenen Vorgehensweise ähnelt. In gewisser Hinsicht schon, denn hinter beiden Ansätzen steckt das Gesetz der Anziehung. Allerdings enthält Erfolgreich WÜNSCHEN – wie das zweite Wort schon sagt – noch einen Teil von Es wäre schön, wenn es gelingen würdeIntentionen hingegen basieren auf Vertrauen und Gewissheit, nämlich, dass es genau das ist, was wir wirklich wollen und das Vertrauen darauf, dass es – zur passenden Zeit – auch eintreten wird. Dazu ist es wichtig, aus dem Gedankenkarussel auszusteigen, mit denen wir die “Erfüllung” vereiteln.

Hier die angekündigten zwei Beispiele für Alltagssituationen:

  • Ehe ich mit dem Auto zu einem Termin fahre, überlege ich, was für die Fahrt dorthin wichtig ist und wähle eine entsprechende Intention. Meist ist dies: Ich komme sicher, zügig und rechtzeitig an. Das manchmal überraschende Ergebnis: Staus lösen sich auf, ehe ich dort vorbei komme; ich wähle die Spur, die sich am schnellsten voran bewegt; ich habe eine grüne Welle, weil die Zeit knapp ist…
  • Für die Besprechung selber überlege ich mir im Vorfeld, was konkret ansteht und welches Ergebnis ich mir wünsche. Die kann sein: Offenheit für neue Ideen… eine schnelle Einigung über die Rahmenbedingungen… einen konkreten Auftrag (ggf. mit weiteren Aspekten wie Umfang, Honorar usw.)… Dieses gewünschte Ergebnis formuliere ich als Intention.

Wichtig ist in allen Fällen, alle Zweifel loszulassen, sich in eine Haltung erwartungsloser Erwartung zu begeben und auf die Kraft Ihrer Intention zu vertrauen. Dann erleben Sie, was mich selbst nach Jahren immer noch daran fasziniert: die Wirkung, die ich damit im Außen erziele 🙂

 

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

2 Gedanken zu „Intentionen – zwei Beispiele des Alltags

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