Das Beste geben – auch an schlechten Tagen

Wer in der Arbeit sein Bestes gibt, fällt niemals aus dem Rahmen. Dieses Zitat kennen Sie schon vom letzten Beitrag. Taucht die Frage auf, wie Sie an „schlechten“ – oder gebrauchten Tagen, wie eine Freundin sie nennt – dennoch Ihr Bestes geben können.

Hier drei Tipps – mit jeweils einer klärenden Frage:

  • Überprüfen Sie Ihre Aufgabenliste.

Welche der anstehenden Aufgaben muss wirklich heute erledigt werden?

Es kommt selten vor, dass alle Aufgaben an diesem einen Tag erledigt werden müssen. Meist haben wir einen gewissen Spielraum. Nutzen Sie ihn! Konzentrieren Sie sich auf das, was unbedingt zu erledigen ist. Geben Sie Kunden oder Partnern einen kurzen Zwischenbescheid, wenn sich die Erledigung etwas verzögert und bitte Sie um Nachsicht oder Geduld.

  • Sorgen Sie gut für sich!

Was brauche ich, damit ich im Rahmen meiner Möglichkeiten dennoch mein Bestes geben kann?

An einem schlechten Tag fehlen uns Dinge, die wir zur Verfügung haben, wenn wir in Top-Form sind. Darum wäre das Schlechteste, was Sie jetzt tun können, auch noch auf sich herumzuhacken oder mit einem „Augen zu und durch“-Gefühl alles erzwingen zu wollen. Genau das Gegenteil ist angesagt: Kümmern Sie sich um sich!

Fragen Sie sich: Was brauche ich, damit es mir besser geht? Das kann ein kurzer Spaziergang sein… im Internet surfen, um Ideen zu bekommen … mit einer Freundin telefonieren … meditieren … einkaufen gehen … Einige weitere Anregungen finden Sie im Beitrag Wenn das Hirn überlastet ist.
Und wenn eine richtige Pause nicht drin ist, bringen Sie sich selbst zum Lachen (im Spiegel eine Grimasse ziehen!) und reden Sie sich gut zu: Komm, das schaffst du! oder einfach: Ich bin heute nicht so auf der Höhe. Aber ich tue das, was mir heute möglich ist.
Lockerheit entspannt. Sie werden ausgeglichener und souveräner.

  • Nehmen Sie sich etwas anderes vor.

Wie kann ich diesen Tag sinnvoll nutzen?

Manchmal sind wir einfach nicht in der Lage, etwas gut zu machen, das wir eigentlich tun sollten. Dann schaut man auf die To-Do-Liste, aber kommt nicht in die Gänge. Jetzt vergeuden Sie den Tag bloß nicht! Es stehen immer irgendwelche Aufgaben an, die wir auf „wenn ich mal Zeit habe“ verschieben: Vom Schreibtisch aufräumen über Unterlagen ablegen bis zum Lesen von Artikeln oder eines Buches – es gibt vieles, das Sie jetzt erledigen können, wofür Sie keine guten Ideen, keine großartige Disziplin und kein Kraft brauchen. So beenden Sie auch einen gebrauchten Tag mit dem Gefühl: Ich habe das Beste getan, was möglich war!

Wie gehen Sie mit solchen Tagen um?

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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