Registrieren Sie Ihre Fort-Schritte

Am 2. Februar ist Mariä Lichtmess. Bis 1912 war dies in Bayern ein Feiertag. An ihm endeten im bäuerlichen Raum die Arbeitsverträge. Knechte und Mägde durften oder mussten sich einen neuen Arbeitsplatz suchen. Sie mussten sich auf den Weg machen und etwas Neues beginnen. Das ist inzwischen nicht mehr erforderlich. Heute haben wir mehr Entscheidungsfreiheit und planen  jeweils zum Jahresbeginn, was wir in den nächsten zwölf Monaten erreichen wollen.

Mir ist es schwer gefallen, in dieses Jahr zu starten. Doch dann bekamen die Dinge eine Dynamik, die sich positiv auf meine Ziele für das Jahr ausgewirkt hat. Ende Januar habe ich die letzten Wochen Revue passieren lassen, dabei Fortschritte erkannt und einige Erkenntnisse gewonnen. Mit einer Monatsreflektion erkennen Sie, was bereits in Gang gekommen ist, richten sich noch einmal auf Ihre Ziele für dieses Jahr aus und entscheiden sich erneut dafür. Damit gewinnen Sie Schwung und Motivation für Ihre nächsten Schritte.

Regelmäßig eingesetzt – zum Beispiel an jedem Monatsersten – erkennen Sie Ihre Fort-Schritte und bestärken Ihre Vorhaben. Und ganz nebenbei entsteht anhand der folgenden Fragen ein persönliches Erfolgstagebuch.

Was ist mein wichtigstes Vorhaben für das Jahr?

Nehmen Sie Ihr zentrales Vorhaben immer wieder in Ihren Fokus, damit es nicht von Ihren sonstigen Zielen und Alltagsaufgaben überlagert wird. Verbinden Sie sich regelmäßig damit und geben Sie ihm Kraft. Sonst bleibt es beim “Wäre ja schön, aber…” – und das haben Sie wahrscheinlich schon lange genug getan. Ergebnisse entstehen erst durch Tun.

Was habe ich bereits für mein Vorhaben getan?

Jeder kleine Schritt zählt, denn er signalisiert Ihrem Unterbewusstsein, dass Sie es ernst damit meinen. Gerade in der Anfangszeit bringen tägliche Arbeitsschritte schnell sicht- und spürbare Fort-Schritte. Arbeitsschritte sind die kleinste mögliche Einheit, wie ein Telefonat… ein Kapitel lesen… eine Seite schreiben… eine Recherche durchführen…  Kleine Schritte lassen sich ohne große Anstrengung in jeden Tagesplan einbauen und ofr nebenbei erledigen. Und eines geht immer: Am Ende des Tages die Zeit des Zähneputzens dafür nutzen, das gewünschte Ergebnis zu visualisieren.

Was ist nebenbei noch geschehen?

Wenn wir anfangen, uns in die Richtung unserer Träume zu bewegen, geschehen auch ungewöhnliche Dinge. Seien es Zufälle, die Ihnen weiterhelfen; Synchronizitäten, durch die Sie im passenden Moment die richtigen Menschen treffen; oder Ihre Arbeitsschritte erzeugen eine Dynamik, mit der Sie leicht am Ball bleiben. Achten Sie auch auf die Kleinigkeiten, die im Alltag leicht untergehen.

Mit meinem Arbeitsblatt für Ihre Monatsreflektion haben Sie keine Ausrede, es nicht zu tun 😉 Sie können es hier herunterladen.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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