Ariane Erdelt: Mein Refugium am See

Erdelt_Porträt Es gibt Träume, die viele Menschen haben. Dazu gehört auch, an einem bestimmten Platz oder in einer besonderen Umgebung zu leben. So ging es mir selber viele Jahre, ehe ich 2009 mit meinem Mann an den Starnberger See gezogen bin. Ariane Erdelt ging es ähnlich, wie Sie in diesem Interview berichtet. Allerdings waren ihre Lebensumstände anders, was Sie zunächst abhielt. Bis sie sich schließlich entschied, ihren Traum endlich ernst zu nehmen. Danach ging alles sehr schnell…

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?

Wie kann ich mehr Lebenszeit außerhalb der Stadt bzw. am Starnberger See verbringen?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?

Die Möglichkeit am Starnberger See zu leben und einen Garten zu haben.

Seit Sommer 2012 habe ich nun ein Domizil direkt am Starnberger See, eine Minute vom See entfernt mit eigenem Parkplatz vor der Tür und nur zwei Minuten bis zur S-Bahn Station.

Ich habe Grün drum herum und ein großes Beet zum Bepflanzen.

Es ist ein kleines Häuschen, das ich für gewerbliche Zwecke anmieten konnte. Dies ist nun mein Arbeitsraum sowohl für Coaching als auch für Vorbereitungen für meine Schauspieltätigkeit und Rückzugsrefugium.

Auch kann ich hier nächtigen.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, von der ersten Idee bis Sie Ihren Traum verwirklicht hatten?

Mehrere Jahre. Ich wollte schon lange an den Starnberger See ziehen, doch das war aus familiären Gründen nicht machbar.

Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welchen Herausforderungen und Hindernissen sind Sie begegnet und wie sind Sie damit umgegangen?

Meine Familie konnte und wollte nicht so weit südlich von München leben. Mein Mann arbeitet weit nördlich von München und meine Kinder wollten nicht aufs Land. Auch war es eine Kostenfrage; ein zusätzliches Domizil wie ein Wochenendhaus kam nicht in Frage.

Jahrelang hegte ich die Hoffnung, mein Mann würde sich selbständig machen und wir damit flexibler werden; doch diese Aussicht schwand immer mehr. Bis ich 2012 einsah: ich muss mich selbst bewegen und eigene Schritte unternehmen!

Ich habe immer die Augen offen gehalten, ob sich vielleicht etwas Erschwingliches auftut.

Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was hat Sie dabei unterstützt, Ihren Traum zu verwirklichen?

Meine eigene Not, bis auf weiteres immer nur in der Stadt zu sein.

Mein Mann und meine Freunde. Sie rieten mir sehr zu, als sich die Möglichkeit auftat, dieses Häuschen anzumieten, und haben mich tatkräftig unterstützt.

Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?

Niemals aufzugeben, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint und immer den Blick weit offen zu halten.

Ausblick in die Zukunft: Welchen Traum wollen Sie als nächstes realisieren?

Mein Traum ist es, viele Menschen dabei zu unterstützen, wieder in ihre Kraft zu kommen und mehr Lebensfreude zu entwickeln!

Ich wünsche mir, Verschüttetes freizulegen und Menschen zum Strahlen zu bringen!

Dazu soll dieses kleine feine Häuschen dienen!

Vielen Dank für das Gespräch. In diesem wunderbaren Rahmen sind alle Voraussetzungen vorhanden, dass Menschen in ihre Lebensfreude gelangen. Alles Gute dafür!

In der nächsten Woche zeigt Simone Happel, wie aus einem persönlichen Thema ein Business werden kann.

 

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

2 Gedanken zu „Ariane Erdelt: Mein Refugium am See

  1. Manuela Meilinger

    Liebe Frau Bergmann, liebe Frau Ardelt,

    ganz lieben Dank für dieses Gespräch. Ich liebe es in der Stadt zu wohnen, habe aber auch einen kleinen Hang zum Land, speziell für die Münchner Seen. Aber so ganz rausziehen, möchte ich dann doch nicht. Die Idee, das Büro aufs Land zu verlegen, ist genial! Das eröffnet für mich jetzt ganz neue Perspektiven zum Weiterträumen, Planen und letztendlich Handeln.

    Sommerliche Grüße
    Manuela Meilinger

  2. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    Liebe Frau Meillinger,
    das genau ist Teil meines Anliegens mit diesen Interviews: Menschen zu zeigen, dass es zum bislang Gedachten Alternativen gibt. Wie schön, dass es bei Ihnen diese Effekt ausgelöst hat.
    Herzliche Grüße vom Starnberger See
    Ulrike Bergmann

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