Monika Löttgen: Lernen für Heilpraktiker verändern

Löttgen_Porträt_zugeschnEs gibt Träume, die daraus entstehen, dass Menschen in einer Situation an ihre Grenzen stoßen und erkennen, dass sie damit nicht allein stehen. Daraus entstehen Fragen, die sich manchmal zu einem Traum verdichten. So war es bei meiner Interview-Partnerin dieser Woche. Für Monika Löttgen hat ihre eigene Erfahrung in der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie dazu geführt, dass Sie es sich Gedanken darüber gemacht hat, wie sich das Lernen für die Prüfung anders gestalten lässt. Wie sie vorgegangen ist, um ihren Traum zu verwirklichen, und was sie dabei erlebt hat, lesen Sie hier.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Bei mir war es so, dass ich gerne innerhalb ganz kurzer Zeit meinen Heilpraktiker für Psychotherapie machen wollte. Die beiden Fragen dahinter lauteten: Wie kann ich das schaffen? Wo finde ich die Unterstützung fürs Lernen, die zu mir passt?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ich träumte davon, lernen zu können, wann und wo ich wollte, und dies auch noch so einfach, effektiv und effizient wie möglich. Da ich leider hierzu auf dem Markt nichts fand, was meinen Ansprüchen genügte, wollte ich das Lernen im Bereich Heilpraktiker für Psychotherapie revolutionieren.
Dies ist mir auch gelungen. Sowohl mit der Präsenzschule hpp-24 als noch viel mehr mit unserer Onlineschule hpp-24  habe ich mir diesen Traum verwirklicht. Hier ist Lernen so möglich, wie ich es mir zu meiner Prüfungsvorbereitung gewünscht hätte.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, von der ersten Idee bis Sie Ihren Traum verwirklicht hatten?
Bei mir dauerte die Umsetzung letztendlich mehr als 5 Jahre. Dazwischen lagen viele Phasen von Versuch und Irrtum.

Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welchen Herausforderungen und Hindernissen sind Sie begegnet und wie sind Sie damit umgegangen?
Die Herausforderungen lagen darin, noch kein genaues Bild vor Augen zu haben, wie Lernen, so wie ich mir das gerade im Online-Bereich vorstellte, möglich sein könnte. Ich habe viel Geld für die Gestaltung von Online-Portalen und die entsprechenden Schulungen ausgegeben, ohne zu finden, was ich wirklich wollte.
Und so war die größte Herausforderung für mich, meinem Ziel treu zu bleiben. Es umsetzen zu wollen, auch wenn erst mal scheinbar viele Tatsachen dagegen sprachen.

Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was hat Sie dabei unterstützt, Ihren Traum zu verwirklichen?
Zum einen habe ich mich immer an Experten auf meinem Gebiet gehalten. Ich habe also Menschen gesucht, die schon da waren, wo ich hin wollte. Und auch da bin ich Täuschungen unterlegen. So hat sich jemand „nur“ als Theoretiker erwiesen, der den Weg, der mir vorschwebte, noch gar nicht selbst gegangen war.
Sehr hilfreich war für mich, andere Menschen zu finden, die ebenfalls ihre Ziele erreichen wollten und mich mit ihnen wöchentlich auszutauschen. Also eine Art Gemeinschaft zu bilden, wo wir uns gegenseitig darin unterstützt haben, dorthin zu kommen, wo er Einzelne hin wollte, z.B. individuelle Zwischenziele zu erreichen.

Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?
Meinem Ziel unter allen Umständen treu zu bleiben und für meine Suche nach Wegbegleitern und Mentoren meiner Intuition zu folgen.

Ausblick in die Zukunft: Welchen Traum wollen Sie als nächstes realisieren?
Mir schwebt ein ähnliches Projekt wie die Gestaltung der Onlineschule für das Thema „Gesund werden von einer Essstörung“ vor. Auch in diesem Bereich suchte ich selber vor langer Zeit eine individuelle Wegbegleitung und biete diese demnächst auf einer eigenen Seite den Suchenden an.

Vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke, die Sie uns ermöglicht haben. Ich wünsche Ihnen, dass auch Ihr weiteres Projekt viel Resonanz erfährt und Sie damit vielen Betroffenen helfen können.

Nächste Woche lernen Sie Dr. Marion Ettemeyer kennen, die ihren Beruf hinter sich ließ, um mit weitem Herzen anderen Träumen zu folgen.

 

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

3 Gedanken zu „Monika Löttgen: Lernen für Heilpraktiker verändern

  1. Florian

    Wunderschöner Artikel! Ich habe meinen Heilpraktiker für Psychotherapie auch im Fernstudium gemacht und das selbstständige lernen hat mich nicht nur auf die Prüfung vorbereitet, sondern mir auch einen starken Willen und ein hohes Maß an Disziplin für mein neues Leben gegeben.

  2. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    Herzlichen Dank für Ihr Feedback. Ein Fernstudium erfordert tatsächlich eine Menge Disziplin. Für mich passt dieser Weg nicht, wie ich vor Jahren bei einem Versuch feststellte.

  3. Pingback: Mutmacher-Magazin » Christiane Löttgen: Von den Pferden fürs Leben lernen

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