Träume haben viele Namen

Seit einiger Zeit verwende ich den Slogan „… damit Träume mutig und leicht verwirklicht werden“. Damit möchte ich in den nächsten drei Tagen ein wenig spielen und mit Ihnen in drei Beiträgen in einen Austausch treten.  Jeder Beitrag endet mit einer Aufforderung und bietet Ihnen eine Gewinn-Chance. Was genau zu tun ist, lesen Sie am Ende des Beitrags

Der erste Beitrag befasst sich mit den Träumen.

Bei vielen Menschen erlebe ich, dass Sie sich mit dem Begriff oder dem, was darin mitschwingt, schwer tun. Hier einige Zitate aus jüngster Zeit:

  • Von Träumen habe ich mich schon lange verabschiedet.
  • Ich habe keine Träume (mehr).
  • Für Träume habe ich keine Zeit.
  • Träume sind nur was für Menschen, die nichts Besseres zu tun haben.
  • Mir war nicht bewusst, dass ich Träume habe.

Geprägt sind diese Aussagen zum Teil auch durch Erfahrungen, die diese Menschen gemacht haben, wenn sie mit anderen über Ihre Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen sprachen. Diese Erfahrungen und ihre Auswirkungen sind hier nicht das Thema; diesen Aspekt greife ich zu einem späteren Zeitpunkt auf. Heute geht es darum, was Träume sind, was sie ausmacht und andere Begriffe, die dafür verwendet werden.

Was sind überhaupt „Träume“?
In einigen der oben zitierten Aussagen zeigt sich bereits, dass Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was überhaupt Träume sind. Ich verstehe darunter ein Vorhaben, das aus unserem Inneren entsteht und von dem wir noch nicht wissen, wie und ob wir es verwirklichen können. Das unterscheidet Träume von Ideen – wie ich an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe. Bei Ideen haben wir meist schon eine Vorstellung davon, wie wir sie umsetzen und etwas daraus machen können. Träume sind zu Beginn noch wenig greifbar und geraten daher leicht wieder aus dem Blickfeld.

Andere Namen – gleiches Thema
Seit ich mich intensiver mit dem Thema „Träume“ beschäftige, fällt mir auch auf, wer sich ebenfalls damit befasst, Menschen dabei zu unterstützen, größer zu denken, für etwas einzustehen und ins Handeln zu kommen. Diese drei Faktoren gehören unmittelbar dazu, wenn jemand eine Veränderung vornehmen möchte – sei es im Privatleben oder auf im beruflichen Umfeld. Bei meinen Recherchen bin ich auf diese Bezeichnungen gestoßen:

Herzensprojekte
So nennt es Monika Birkner, wenn „Solo-Unternehmer tief im Inneren spüren, dass ein neuer Schritt ansteht: Mehr von dem zu zeigen, wer man wirklich ist und was man wirklich kann“. Sie hat dazu auch einen lesenswerten, kostenfreien Report geschrieben.

Passion Projects
Maren Martschenko meint: Jeder Mensch braucht ein Passion Project“. Die Münchner Marketingberaterin sieht darin einen Motor für uns selber, unseren Job und unser Leben. Ihre eigenen Passion Projects waren bislang eher im privaten Bereich angesiedelt. Begonnen hat sie mit einer Alpenüberquerung, von der sie in einem Interview erzählt.

Vision
Träume werden häufig als Visionen bezeichnet – und das stimmt auch zum großen Teil. Allerdings besteht hier häufig die Gefahr, dass diese zu sehr vom Kopf her bestimmt werden und das Herz etwas außen vor bleibt. Mit einer guten Begleitung entstehen traumhafte Visionen, die uns weiterbringen 😉

Engagement
Manchmal verbergen sich Träume auch hinter einem großen persönlichen Engagement für eine Sache. Auch wenn die Person selber dies nicht als einen Traum bezeichnen würde, entsteht durch ihren Einsatz etwas Beeindruckendes, das sich positiv auf die Umgebung auswirkt. So wie bei Nicola Hengst-Gohlke, die sich in ihrem Wohnort Mettmann bei Düsseldorf dafür einsetzte, dass die Spielplätze sicherer für die Kinder wurden. Daraus entstand eine Initiative, die sich mittlerweile zu einem Netzwerk von Menschen, Institutionen, Organisationen entwickelt hat, die sich dem Thema Stadt als Spiel, Erlebnis- und Erfahrungsraum widmen.

Eine vergleichbare Wirkung entsteht häufig durch verwirklichte Träume. Wie die vielen Beispiele meiner Mittwoch-Interviews gezeigt haben, bleibt man nicht alleine, sondern inspiriert und motiviert durch die eigenen Träume viele andere. Und sei es nur dazu, sich Gedanken zu machen, was man selber will.

Jetzt sind Sie gefragt.
Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich Akronyme liebe. Das sind Worte, deren einzelne Buchstaben eine weitere Bedeutung haben. Wie zum Beispiel das Wort LIEBE, das bei mir für Leichtigkeit – Intentionen – Engagement – Begleitung – Emotionen steht.

Nun zu Ihrer Aufgabe und Ihrer Gewinnchance.
Schreiben Sie unten in das Kommentarfeld fünf Wörter zu TRÄUME. Sie können das Wort als Akronym sehen oder einfach fünf Begriffe aufschreiben, die Sie damit verbinden.
Unter allen, die bis zum 10. Oktober 2013 mitmachen, verlose ich eine Teilnahme an einem meiner Workshops (Traum-Fabrik oder Ziele-Poster). Die Gewinner werden am 12. Oktober informiert.

Natürlich freue ich mich auch über Ihre sonstigen Kommentare. Wie stehen Sie zu Träumen? Welche anderen Begriffe verwenden Sie dafür?

Morgen geht es mit MUT weiter.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

11 Gedanken zu „Träume haben viele Namen

  1. marion kaufmann

    Hallo liebe Ulrike,
    meinen herzlichen Glückwunsch zum neuen Mutmacher-Auftritt!
    Klar, jung und auf den Punkt, so wie Du.

    Über das “Träume verwirklichen”, da konnte ich schon viel von Dir lernen.
    Hier mein Akronym:
    F reude
    Ü bung
    H erzensangelegenheit
    R eflexion
    E instellungen
    N eugierde

    Liebe Grüße
    Marion

  2. Bettina Schöbitz | Respektspezialistin

    Liebe Ulrike, wir haben das Thema Träume sowohl telefonisch als auch via (noch nicht veröffentlichtem) Interview als gemeinsames Thema – jetzt leiste ich gerne meinen Beitrag zu Deinem Mutmacher-Magazin-Geburtstag. Gratuliert habe ich Dir ja schon, daher nun meine Worte zum Thema

    T alente sichten und – im Hinblick aufs Ziel – wirken lassen
    R aum lassen für Veränderungen auf dem Weg
    A chtsamkeit auf dem Weg zum Ziel pflegen
    E hrlich mit sich sein
    U mwege in Kauf nehmen
    M enschen einbeziehen, die Bezug zum Thema haben
    E rfolge auf dem Weg feiern

    Ich freue mich, dass es Dich gibt und dass Du Menschen – auch mir – Mut machst. Danke, Du beherrschst Deinen Job.

    Wertschätzende Grüße
    Bettina

  3. Silke Bicker

    Hallo Ulrike,

    feine Idee, bei der ich gerne mitmache:

    Herzenswünsche
    Begehren
    Herbeisehnen
    Sehnsucht
    Selbstverwirklichung
    Seifenblasen (so schön wie eine … bevor sie zerplatzt)

    Herzliche Grüße
    Silke

  4. Ingrid Solvana Dankwart

    Hallo liebe Ulrike,

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen Outfit. Es kommt mehr Klarheit

    Hier meine Wörter:
    Glaube
    Tun
    Querdenken
    Herzensvision
    Außergewöhnlich

    Liebe Grüße Ingrid

  5. Gertrud Fassnacht

    Liebe Ulrike,
    herzlichen Dank für Deine klarmachenden Beiträge! Viel Glück und Erfolg für alle Deine Vorhaben.

    Meine Traum-Assoziationen sind

    Zielgerichtetheit
    Glaube
    innere Stimme
    Verbindung
    Liebe

    herzliche Grüße
    Gertrud

  6. Monika Birkner

    Liebe Frau Bergmann, auch wenn die Frist schon verstrichen ist, noch meine Worte (teilweise erweitert):
    Traum wird Realität
    Entschlossenheit
    Commitment
    Handeln
    nicht aufgeben

  7. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    Herzlichen Dank an alle, die bei meiner Jubiläumsaktion zum Thema TRÄUME teilgenommen haben. Die Gewinnerin ist ermittelt: Ulrike Zipperling hat die Workshop-Teilnahme gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu!

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