Inga Dalhoff: Mit Traumkraft zum Herz-Business

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Besonders freue ich mich, wenn ich Kolleginnen wie Inga Dalhoff treffe. Wir haben eine ähnliche Philosophie, teilen die gleichen Werte und haben eine Vision, was durch unser Tun bei den Menschen entstehen kann. Inga kenne ich inzwischen auch schon einige Jahre und habe ihr Engagement in verschiedenen Bereichen sehr schätzen gelernt. Sie ist eine achtsame Unternehmerin, die mit großem Herzen bei der Sache ist: seien dies ihre Themen, ihre KundInnen oder “ihr” Netzwerk “Wechselzeit“. Daher freue ich mich, dass ich sie Ihnen heute mit ihrem Traum vorstellen darf.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Mit der Frage: Was will ich wirklich in meinem Leben? Warum meine ich Dinge tun zu müssen, die mich langweilen und erschöpfen? Um viel Geld zu verdienen und dieses Geld dann für Konsumgüter auszugeben, die ich nicht wirklich brauche?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ich bin in meine damalige Traumstadt München gezogen, habe mein Angestelltendasein beendet, bin 6 Monate mit dem Rucksack durch die Welt gereist und habe einige Jahre nur damit verbracht, herauszufinden, was ich wirklich und von Herzen gerne tun möchte. Ich habe mir tatsächlich einige Jahre Zeit genommen, um mir meiner Talente bewusst zu werden. In dieser Zeit habe ich mich in verschiedenen Projekten und Ehrenämtern ausprobiert, mich wieder neu kennengelernt, mich von inneren & äußeren Begrenzungen verabschiedet und meine Berufung entdeckt und sie Schritt für Schritt zum Leben erweckt.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, von der ersten Idee bis Sie Ihren Traum verwirklicht hatten?
15 Jahre. 🙂
Tatsächlich hatte ich schon mit Anfang 20 den Wunsch, Menschen zu beraten und zu begleiten. Aber erst im Alter von 35 Jahren habe ich meinen Traum konkretisiert und verwirklicht. Heute bin ich als Herz-Business-Coach & systemische Begleiterin tätig – welch’ eine Erfüllung.
Und das Schönste ist: Die oft so anstrengenden und schmerzhaften Erfahrungen bei der Bewältigung meiner größten Lernaufgaben sind nun mein größter unternehmerischer Schatz.

Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welchen Herausforderungen und Hindernissen sind Sie begegnet und wie sind Sie damit umgegangen?
Ich bin vor allen Dingen mir selbst begegnet. Meinen eigenen hinderlichen Glaubensmustern und Konditionierungen, Ängsten und Zweifeln. Die habe ich gemeistert, in dem ich mich ihnen gestellt habe, manchmal mit der Hilfe von anderen Coaches, Freunden und KooperationspartnerInnen, meist aber „nur“ durch die Besinnung auf meine eigene innere Weisheit.
Auch finanzielle Engpässe haben meinen unternehmerischen Start verlangsamt. Der ein oder andere „Brotjob“ musste eingeschoben werden, um die laufenden Kosten zu decken. Ich durfte feststellen, dass ich in der Schule so gut wie nichts gelernt habe, was mich bei der Gründung und beim Aufbau meines eigenen Unternehmens unterstützt hätte. Also brauchte ich einige Zeit, rechtliche und technische Dinge zu lernen und Erfahrungen im unternehmerischen Alltag zu sammeln. Learning by doing hat sich dabei als besonders erfolgreich herausgestellt. 🙂

Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was hat Sie dabei unterstützt, Ihren Traum zu verwirklichen?
Ganz besonders unterstützt gefühlt habe ich mich von meinem Lebenspartner. Der hat so manches Auf und Ab mit mir bewältigt und war meist ruhender Pol in meinem Leben. Besondere Unterstützung habe ich aber auch oft unerwartet erhalten. Ein beiläufig ausgesprochener Satz einer KollegIn oder FreundIn hat mir so manches Mal eine kleine „Erleuchtung“ geschenkt. Auch Bücher und die Fülle des im Internet zu findenden Wissens haben mich immer wieder beschenkt. Und ganz besonders wichtig für mich: Tanzen und in der Natur sein. Beides gibt mir stets Kraft und Entspannung, Inspirationen und Balance.

Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?
Ich habe den besonderen Wert der Traumkraft, der kraftvollen unternehmerischen Vision, von Beharrlichkeit und Selbstreflektion kennengelernt.
Mit meiner Traumkraft konnte ich mir meine unternehmerische Vision erschaffen wie auch die (manchmal außergewöhnlichen) Wege zur Verwirklichung meiner Ideen herbeiführen. Meine Vision hat mir auch die Kraft gegeben, Krisen, Ängste, Unliebsames oder Lernaufgaben zu bewältigen. Es waren und sind immer wieder auch Beharrlichkeit und Selbstreflektion, die mich meinen Träumen näher bringen, mich Fehler machen lassen, aus ihnen lernen und weitermachen lassen.

Ausblick in die Zukunft: Welchen Traum wollen Sie als nächstes realisieren?
Momentan schmiede ich keine ganz großen Träume. Eher liebe ich es gerade, spontan und aus dem Moment heraus Neues zu erschaffen. Das können Veranstaltungen oder Webinare, Meditationen oder E-Mail-Workshops für meine KundInnen sein.
Aber im Hintergrund arbeitet ein Traum in mir: ein gemeinschaftlicher Wohn- und Wirkort in der Natur – ein Garten Eden mit Baum- und Gartenhäusern, Kraftplätzen, einem Schwimmteich und einem Permakulturgarten. Dort dürfen dann meine Coachings & Veranstaltungen in ganz besonderer Kraft erblühen, meine KundInnen besonders inspiriert durchstarten und Naturliebhaber auftanken und zu sich finden.

Vielen Dank, liebe Inga, für die Einblicke in Deinen Weg zur Herz-Business-Unternehmerin und Impulsgeberin. Ich wünsche Dir weiterhin eine hohe Achtsamkeit für Deine Bedürfnisse und ein weiteres Sprudeln Deiner Kreativität.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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