Leichtigkeit im Februar: aufgewachte Hunde zähmen

Pusteblume_BlogManchmal kommt es anders als man denkt!

Dieser Satz könnte über meinen Erfahrungen mit meinem Jahresmotto 2014 im letzten Monat stehen. “Mein Jahr der Leichtigkeit” – das war wie schlafende Hunde wecken. Im Januar schliefen sie noch fest und ich ahnte nicht einmal, dass welche da waren. Anfang Februar wurde ich eines Besseren belehrt. Wenn schlafende Hunde aufwachen, machen sich bellend bemerkbar:

  • Wir zeigen dir, ob du wirklich bereit bist…
  • Wir testen, wie du damit umgehst…
  • Wir fordern dich heraus, uns zu zeigen, dass du es ernst meinst…
  • Wir wollen wissen, ob du nur redest oder wirklich zu Taten bereit bist…

Anders gesagt: Sobald wir uns etwas vornehmen, tauchen diese Geschöpfe auf. Egal, ob es sich um (m)einem Jahresmotto handelt oder um Zielen und Visionen: bald sind wir gefordert zu zeigen, wie ernst wir diese Vorhaben nehmen. Unsere Bereitshaft, uns dafür einzusetzen und ernsthaft etwas dafür zu tun, wird getestet. Dann zeigt sich schnell, ob wir Durchhaltevermögen besitzen. Oder bereits bei den ersten Schwierigkeiten die Flinte ins Korn werfen und Wunsch, Ziel, Traum oder eben ein Jahresmotto aufgeben.

Das war meine Herausforderung im Februar: die aufgewachten Hunde beruhigen 😉

Leichtigkeit ist eine Einstellung und Grundhaltung

Das ist mir noch einmal bewusst geworden: Leichtigkeit bedeutet nicht “ois easy” – und es gibt keine Herausforderung mehr. Ganz im Gegenteil! Erst wenn wir begreifen, dass Leichtigkeit eine Einstellung und eine Grundhaltung ist, entsteht etwas Neues. Diese Haltung brauchen wir vor allem, wenn die Dinge nicht glatt laufen… Unvorhergesehenes eintritt… Schwerpunkte sich verschieben…

Bei mir waren es im Februar private Themen, die ihr Recht gefordert haben. Alles sehr erfreulich – und doch etwas, was Aufmerksamkeit brauchte und einen Zeiteinsatz erforderte, den ich für andere Aufgaben eingeplant hatte: Die neue Webseite zum MutmacherPrinzip erstellen… Blogbeiträge schreiben… Veranstaltungen planen… und was sonst in einem ganz normalen Monat ansteht. Hinzu kam, dass der Februar so ein überraschend kurzer Monat ist 😉

Die geplanten Aufgaben traten in den Hintergrund. Genauer: ich war aufgefordert, klare Prioritäten zu setzen. Alles auf einmal ging nicht.

Und siehe da! Es geht auch anders 🙂

Leichtigkeit heißt: mit dem Fluss des Lebens gehen

Sich ihm anvertrauen. Sich auch mal treiben lassen statt sich gegen den Strom zu stemmen. Alles nichts Unbekanntes. Doch in diesem Monat habe ich bewusst wahrgenommen. Mich darauf eingelassen und festgestellt: manchmal kommt es aders – und viel schöner als gedacht 🙂

Mal sehen, was der März im Gepäck hat. Da liegt mein Schwerpunkt auf der beruflichen Tätigkeit. Wie passend! Denn in wenigen Tagen ist mein neues Buch in den Buchhandlungen – und damit gibt es für die berufliche Tätigkeit einen klaren Schwerpunkt.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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