Wie Du Sicherheit gewinnst – 5 Anregungen

In den beiden ersten Beiträgen dieser Serie ging es darum,

Dieser abschließende Beitrag stellt Dir 5 Möglichkeiten vor, wie sich in Umbruchzeiten und herausfordernden Situationen Sicherheit gewinnen lässt. Die hier vorgestellten Anregungen unterstützen Dich darin, „auf andere Gedanken zu kommen“. Was für manche zunächst wie ein Verdrängungsmechanismus klingt, ist bereits ein Teil der Lösung: Du entwickelst neue Gedanken. Da unsere Gedanken unsere Gefühle beeinflussen, lässt sich diese Fähigkeit auch dafür nutzen, um aus Ängsten auszusteigen und Sicherheit zu gewinnen.

Zuvor möchte ich Dir einen Gedanken mit auf den Weg geben, der mich in jeder Situation meines Lebens getragen und auch durch die schwierigsten Phasen geleitet hat. Lass uns mit einem Vergleich beginnen. Wer sich am Rand des Schwimmbeckens festhält, wird nicht lernen, dem Wasser zu vertrauen und zu schwimmen. Und solange die Stützräder am Fahrrad montiert sind, lassen sich damit keine lange Strecken überwinden.

Genauso verhält es sich mit Sicherheit.

Diese entsteht, wenn Du Hilfe und Rettung nicht mehr im außen suchst. Oder versuchst, alles zu kontrollieren und Dein Leben in alle Richtungen hin abzusichern. Sicherheit entsteht, indem Du sie in Dir selber findest. Diese innere Halt entwickelt sich aus Deiner bewussten Beziehung zum Göttlichen. Durch Deine Hingabe an diese in Dir verankerte “Instanz” entsteht ein grundsätzliches Vertrauen ins Leben.  Daraus entwickelt sich die Gewissheit, dass Du jederzeit geführt bist und in jeder Lage Halt und auch Sicherheit erfährst. Damit fällt es viel leichter, Dich auf neue Möglichkeiten einzulassen, ungewohnte Wege zu nutzen und Deinen Handlungsspielraum zu erweitern.

Zusätzlich gibt es auch ganz konkrete Möglichkeiten, wie Du mehr Sicherheit gewinnst. Hier die versprochenen fünf Anregungen.

Anregung #1: Die Fantasie in die gewünschte Richtung lenken

Hast Du eine klare Vorstellung davon, was das Schönste, Größte und Beste für Dich wäre? Lasse Deine Fantasie walten und erlaube Dir, wirklich groß zu denken. Am Anfang geht dies vielleicht nur in kleinen Schritten. Doch jedes Mal, wenn Du eine gedankliche Barriere fallen lässt und die eine neue Facette aus malst, erwartest Du Deine Möglichkeiten. Erlaube Dir, einfach nur herum zu spinnen: was wäre, wenn… Ergänze diesen Satzanfang immer wieder und dehne damit Deine Ideen weit über das hinaus aus, was Du Dir bislang vorgestellt hast.

So wie Du Dir häufig das Schreckliche vorstellst, das eintreten könnte, so kannst Du Dir auch das Beste vorstellen. Beides sind Bilder und Gedanken, die Dir sehr real erscheinen – und doch sind beide Szenarien nichts anderes als ein Ergebnis Deines Vorstellungsvermögens. Also nutzen Sie dafür, Deine Gedanken und Deine Fantasie in die von Dir gewünschte Richtung zu lenken. Für Dein eigenes Leben ebenso wie für die Umgebung, unsere Gesellschaft oder die Welt insgesamt. Es ist Deine Wahl 🙂

Anregung #2: Ein neues Wohl-Gefühl verankern

Gehe noch einen Schritt weiter.
Erlebe alles, was dieses Leben ausmacht und fühle, wie es sich anfühlt, all das zu haben und zu sein, was Du möchtest. Bade in dieser Vorstellung und lasse Dich davon vollkommen einhüllen. Damit verankerst Du ein neues Wohl-Gefühl in Dir.
Stell Dir zudem vor, alle Deine Ängste oder Sorgen wären wie von Zauberhand verschwunden.
Du hast sie einfach hinter Dir gelassen.
Sollten dennoch welche auftauchen, so weigere Dich einfach, ihnen nachzugeben. Wann immer welche auftauchen, die sich festsetzen wollen, setze ihnen ein „Stopp!“ entgegen und lass sie weiterziehen.

  • Welche Bilder und Gefühle tauchen auf, wenn die bisherigen Beschränkungen nicht mehr vorhanden sind?
  • Wie fühlt es sich an sorgenfrei zu sein und zu leben?

Gehe diesem Gefühl nach und spüre, wie es jede Zelle Deines Körpers ausfüllt. Schwelge darin, bis Du es voll und ganz wahrnehmen kannst. Wiederhole diese Übung über einen Zeitraum von mindestens 21 Tagen, damit sich dieses neue Gefühl in Dir verankern kann.

In diesem neuen Wohlgefühl wirst Du jederzeit wissen, wann was zu tun ist. Du musst Dir keine Gedanken mehr darüber machen, ob etwas gut, richtig und angemessen ist. Du weißt es einfach und handelst danach. Diese Leichtigkeit im Sein und Tun wurde bislang von Deinem angstbesessenen, sorgenvollen Verstand verhindert.

Anregung #3: Mediendiät halten

Wie viele Medien konsumierst Du?
Achte einige Tage bewusst darauf, was Du auf unterschiedlichen Wegen an Nachrichten, Informationen, Blogbeiträgen, Videos usw. zu Dir nimmst. Wie viel Zeit verbringst Du damit?

Überprüfe jedes Mal, wie es Dir damit geht und wie Du Dich fühlst, wenn Du diese Informationen aufgenommen hast. Scanne dazu Deinen Körper und nimm wahr, wie sich einzelne Teile davon anfühlen.

Überlege Dir, welche Bedürfnisse Du damit befriedigst.

Hier einige Beispiele für mögliche Bedürfnisse: Orientierung, Lernen, Aufmerksamkeit, Austausch, Schutz, Entspannung…

Frage Dich als nächstes:
Wie könnte ich diese Bedürfnisse auch anderweitig erfüllen? Welche weiteren Möglichkeiten gibt es dafür?

Finde mindestens drei andere Strategien und probiere diese aus.

Verzichte für 2-3 Tage, besser noch für eine ganze Woche, bewusst darauf, Medien zu konsumieren. Dies beinhaltet alles von Radio über Fernsehen zu Internet und sozialen Medien. Letztlich schließt es auch Bücher, Musik und Videos ein. Schalte alles ab und nimm war, was dadurch entsteht – im Positiven wie im Negativen.

Möglicherweise wirst Du sehr überrascht sein, was Dir bei dieser Selbstbeobachtung auffällt.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich das erste Mal eine Mediendiät durchgeführt habe. Das war vor gut 20 Jahren und dauerte eine Woche. Angeregt dazu wurde ich durch eine Wochenaufgabe aus Julia Cameron Buch „Der Weg des Künstlers“. Für mich war es damals eine Offenbarung, denn mir wurde bewusst, wie sehr ich von der Droge Lesen abhängig war. Den ersten Abend wusste ich zunächst nichts mit mir anzufangen. Ich war grantig, war die übliche Ablenkung weg viel. Vor 20 Jahren wurden wir noch nicht überall und jederzeit von Infos überflutet. Meinen Grant habe ich schnell überwunden und wurde bereits am ersten Abend aktiv. Im Verlauf der Woche fand ich viele kreative Möglichkeiten, mich zu beschäftigen oder auch nichts zu tun.

Anregung #4: Deine Schwingungsenergie ändern

Dein Umfeld reagiert auf die Schwingungsenergie, die Du ausstrahlst. Diese entsteht durch Deine Gedanken und deren Frequenz. Je positiver diese sind, umso höher die Frequenz, die Du aussendest. An dieser Stelle geht es um Dein gewohnheitsmäßiges Denken, nicht um einmalige Gedanken.

Frage Dich regelmäßig: Worauf richtest ich mich gerade aus?

Achte bewusst auf Deine Gedanken.
Denkst Du an das, was Du durch Dein Tun erreichen möchtest und was Du dadurch erleben wirst?
Oder beschäftigst Du Dich vorrangig mit den möglichen Hindernissen, Gefahren und Rückschlägen, die auf dem Weg dorthin auftauchen können?

Die Zielrichtung Deiner Gedanken kannst Du an Deinen Ergebnissen ablesen. Wie schon erwähnt, zeigen Dir Deine Ergebnisse, mit welcher Art von Gedanken Du Dich gewohnheitsmäßig geschäftigst. Daher ist so wichtig, auf diese zu achten und sie zu verändern.

Besonders gut kann man dieses Gesetz der Resonanz oder auch Ausstrahlung bei Sportlern beobachten. Sie bereiten sich jahrelang gedanklich auf ihre Teilnahme an Olympischen Spielen oder anderen Wettkämpfen vor. Sie haben die Abläufe in ihrer Vorstellung immer wieder durchgespielt. So lange bis sie diese „wie im Schlaf“ beherrschen. Höchstleistung zu erzielen und zu gewinnen wurde zur Gewohnheit. Sie zweifeln nicht daran, im entscheidenden Moment zu ihrer besten Leistungen fähig zu sein. Damit wird der Wettkampftag zu einem weiteren Trainingstag. Sie leben das Gesetz der Resonanz, vollbringen Höchstleistungen und geben ihr Bestes.

Wie ist das bei Dir?
Bist Du bereit, Dich immer wieder auf das auszurichten, was Dir Frieden, Freude und Freiheit beschert?

Je besser Dir dies gelingt, desto eher findest Du in Dir die Sicherheit, mit jeder auftauchenden Situation angemessen fertig zu werden.

Anregung #5: Dein Bewusstsein ausrichten hilft allen

Dies klingt erst einmal wie eine sehr große Sache, ist jedoch für jeden Mensch möglich. Hier geht es weniger darum, aktiv etwas zu tun, sondern um Deine innere Haltung, die im Außen zum Teil überraschende Ergebnisse bringt.

Was heißt das konkret?

Viele gehen in Mit-LEID mit denjenigen, die gerade von einer Katastrophe, einem Terroranschlag oder einem persönlichen Schicksalsschlag betroffen sind. Das bedeutet, dass Du mit der anderen Person leidest. Auch wenn Du selber nicht betroffen bist, erlebst Du ähnliche Gefühle. Vielleicht wirst Du sogar an alte persönliche Dramen erinnert und aktivierst diese noch einmal. In jedem Fall führt Mitleid zu einem Gefühl von Hilflosigkeit, die Dich daran hindert, aktiv zu werden und Lösungen zu finden.

Das ist anders, wenn Du stattdessen ins Mit-GEFÜHL gehst. Der Unterschied liegt darin, dass Du in diesem Fall den Betroffenen etwas Gutes tun kannst: ihnen gute Wünsche schicken (gedanklich wie auch tatsächlich), Dich aktiv einbringen und Hilfe anbieten oder einfach nur jemanden in Dein Gebet oder Deine Meditation einbeziehen und durch Deine guten Gedanken eine andere Schwingung (siehe vorheriger Punkt) erzeugen. Dadurch bleibst Du klar im Kopf, kannst reflektieren, was gerade passiert und überprüfen, welche Informationen dienlich sind und welche Angst erzeugen (sollen). Im Ergebnis trägst Du dazu bei, dass Du bei Dir bleibst und damit Deinen Teil dazu beiträgt, dass sich die positive Energie erhöht.

Was die Sterne dazu sagen 😉

Zur Ergänzung möchte ich auf einen Blogbeitrag der von mir geschätzten Berliner Diplom-Psychologin und Astrologin Sylvia Grotsch verweisen. Sie beschreibt darin die Planetenkonstellationen für September und die mit diesen verbundenen Themen. Dass wir gegenwärtig in einer etwas “rauhen” Zeit leben, hast Du selber schon erlebt. Diese sieht Sylvia Grotsch als eine „Prüfung“ für uns alle und schreibt dazu:

Lassen wir uns von Eiferern, Fanatikern und Angstmachern (Saturn-Neptun – negativ) aufstacheln (Mars) – oder suchen wir unsere Sicherheit (Saturn) im tiefen Vertrauen auf unsere göttliche Führung (Neptun), in einer täglich praktizierten Übung in innerem Frieden (Mars-Neptun) und in aktivem sozialem Engagement?

Wir können das da draußen nicht beeinflussen – wir können nur selber zentriert bleiben und uns weder von der Weltlage, noch von irre gewordenen Verschwörungstheoretikern den Boden unter den Füßen wegziehen lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir, dass Du immer wieder in den inneren Raum Deiner Sicherheit eintauchst und daraus die Kraft schöpfst, achtsam und bewusst mit den äußeren Ereignissen umzugehen. Auf Deine Weise und nach Deinen Möglichkeiten.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

2 Gedanken zu „Wie Du Sicherheit gewinnst – 5 Anregungen

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