MUT-Camp: mein persönlicher Rückblick

Nach zehn Tagen blicke ich zurück – und Bilder tauchen auf…

Es ist Samstagmorgen, der erste Tag des MUT-Camps. Mit Katrin Riediger sitze ich auf dem Sofa und blicke auf den noch leeren Stuhlkreis. In Kürze werden hier die Teilnehmenden am ersten MUT-Camp „Eigene Wege gehen“ sitzen. Katrin wird an beiden Tagen die gute Orga-Fee im Hintergrund sein, damit ich mich ganz auf den Prozess konzentrieren kann.

Eine halbe Stunde später ist es soweit. Nach und nach sind fast alle Teilnehmenden eingetroffen, zwei kommen etwas später hinzu. Jetzt blicken mich 15 erwartungsvolle Augenpaare an. Es geht los! Mit meinen Eröffnungsworten startet ein Reigen, der sich für mich mal wie ein sanftes Wogen, mal wie ein Tanz und dann wieder wie das rhythmische Schlagen meiner Trommel anfühlt. MIt ihr rufe ich zu den Mahlzeiten und erinnere an die Dreamstorming-Runden. Beide Tage haben eine unterschiedliche Dynamik – und doch entsteht genau das, was für jeden einzelnen richtig, wichtig und stimmig ist. Am Ende haben alle in der Gemeinschaft Zugang zu ihrem persönlichen Thema gefunden und den Grundstein für ihren eigenen Weg gelegt.

Ein Format, das individuelle Freiräume lässt

Gleich zu Beginn stellt sich heraus, dass kaum jemand schon einmal von „Open Space“ gehört hat, einem offenen Veranstaltungsformat, das für den Ablauf des MUT-Camps Pate stand. Ich erkläre den Hintergrund und warum ich mich für dieses Format entschieden habe. Sie lernen die vier Grundprinzipien kennen und erfahren, dass sie immer wählen können, wie sie sich beteiligen: als Gebende und Nehmende wie auch als “Hummeln” und “Schmetterlinge”. Für das MUT-Camp gilt: Nichts muss, alles darf sein und jeder entscheidet selber, was ihm oder ihr gerade wichtig ist. So viel wie möglich mitnehmen oder sich auch mal ausklinken, wenn gerade etwas anderes ansteht. Was als Bedürfnis auftaucht, kann gelebt werden.

In der Kennenlernrunde mit dem Redestab geht es um die zentrale Frage: Warum bist Du hier? Die meisten sind gekommen, weil sie mich persönlich kennen und darauf vertrauen, dass etwas Gutes entstehen wird. Sie sind neugierig, was an diesen beiden Tagen entstehen wird und gespannt, welche Antworten sie auf ihre persönlichen Fragen erhalten. Es sind vielfältige Gründe, die diese Menschen an diesem Wochenende an diesen Ort gebracht haben. Allen gemeinsam ist, dass sie mehr von dem erleben und verwirklichen wollen, was in ihnen schlummert und darauf wartet, endlich gelebt zu werden. Im Verlauf dieses Wochenendes wird es ihnen nach und nach gelingen.

Im Dreamstorming zu neuen Ideen gelangen

Erst kürzlich habe ich dieses spezielle Vorgehen wieder hervorgeholt, mit dem ich früher sehr viel gearbeitet habe. Es hat sich gelohnt! Die täglichen Dreamstorming-Runden waren eine gute Entscheidung, wie sich auch in der Schlussrunde am Sonntag zeigt, Hier wurde immer wieder darauf Bezug genommen, dass in diesen Runden so viel an Wert entstanden ist. Zweimal bestand die  Möglichkeit, in wechselnden Besetzungen zu einem persönlichen Thema vielfältige Ideen sammeln. Ganz spontan brachte ich ein eigenes Thema ein, das seither eine überraschende Dynamik gefunden hat. Als Ergebnis verbringe ich gerade eine Auszeit-Woche am Lago Maggiore, wo ich in wohltuender Umgebung diesen Beitrag schreibe.

Mein persönliches Fazit:

Ich war überzeugt davon, dass ich mit diesem Format einen Weg gefunden habe, Menschen den Zugang zu etwas besonderem in sich zu eröffnen. Mit dem zeitlichen und inneren Abstand taucht dieses Bild auf: das MUT-Camp war wie ein gelungenes Fest mit alten Freunden und neuen Bekannten, die miteinander vertrauensvoll ins Gespräch gekommen sind – weil alles sein durfte.

Was Teilnehmende über den Wert des ersten MUT-Camps sagen

  • Neben Mut-Kicks und vielen Ratschlägen habe ich auch Anregungen methodischer Art erhalten, die ich gut für meine Arbeit verwenden kann.
  • Ich habe mein Warum gefunden und bin perplex, welche Anteilslawine mich geradezu überrollt hat.
  • Für mich war es das richtige Seminar zum richtigen Zeitpunkt. Ich kann mich aus meinem Korsett befreien und gehe bestärkt in einen neuen Lebensabschnitt.
  • Für mich waren die vielen verschiedenen Impulse von unschätzbarem Wert.
  • Ich war sicher, dass es gut wird, doch es wurde noch besser. Beschwingt und inspiriert vom Austausch miteinander fahre ich mit Klarheit nach Hause. Für mich ist es Zeit, andere Wege zu gehen und andere Gespräche zu führen.
  • Mich einmal ohne Verpflichtung anzuvertrauen, das war für mich von hohem Wert.
  • Der Wert dieser beiden Tage ist für mich nicht auszudrücken. Ich habe hier an zwei Tagen mehr erhalten als in den letzten zwei Jahren in meinem persönlichen Umfeld.
  • Besonders gut gefallen haben mir die Gemeinschaft und die vielen offenen Gespräche.
  • Ich gehe mit vielen Impulsen nach Hause, die jetzt reifen können. Damit ist der Grundstein gelegt für das, was noch kommen mag.

Und es geht weiter!

Was für Fußballspiele gilt, gilt auch für das MUT-Camp: Nach dem Camp ist vor dem nächsten Camp. Aufgrund der vielen Rückmeldungen von Teilnehmenden wie auch von anderen, für die es zeitlich nicht passte, gibt es schon bald eine Neuauflage:

Das nächste MUT-Camp findet am 7./8. April 2017 wieder in Aschau im Chiemgau statt.

Mein Ziel ist es, dass mit der Zeit ein Forum entsteht für Mutmacher, Sinnsucher und alle, die sich inspirieren lassen wollen, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Informationen hierzu sind bereits aktualisiert: www.MUT.camp.

Bis längstens 20. Dezember 2016 gibt es maximal zehn Frühbucher-Tickets.

Weitere Orte und Termine sind in Planung.

Ausblick auf weitere MUT-Camps

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Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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