Archiv der Kategorie: MutmachMittwoch

Mutmacherin Lioba Heinzler im Interview

Bereits im letzten Sommer führte ich ein Gespräch mit Lioba Heinzler, einer Beratungskollegin und Mutmacherin. Nachdem ich regelmäßig an der Technik gescheitert bin (es sollte “schön” werden!), veröffentliche ich es jetzt in der unbearbeiteten Audiofassung und in schriftlicher Form.

Unser Gespräch dreht sich um bunte Lebenswege, Erkenntnisse aus vielen Jahren Selbständigkeit und die Bedeutung von Weggefährten. Mit einem Klick der rechten Maustaste lässt sich die Audio-Datei über “Ziel speichern unter” hier herunterladen: Gespräch mit Lioba Heinzler. Hier unser Gespräch zum Lesen:

Meine Gesprächspartnern ist Lioba Heinzler, Mit-Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens „moewe Beratung in der Arbeitswelt“ in Wuppertal. Wie man wahrscheinlich gleich an der Sprache erkennen wird, stammt Frau Heinzler nicht aus dem Ruhrgebiet. Sowohl regional wie auch beruflich war es ein spannender Weg dorthin, wo sie heute steht. Über diesen Weg wollen wir miteinander sprechen. Herzlich willkommen, Frau Heinzler.

Schön, dass wir miteinander sprechen können, Frau Bergmann.

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben. Starten wir mit der ersten Frage: Frau Heinzler, Sie sind zunächst den klassischen Weg einer in den 60-er Jahren geborenen Frau gegangen. Das heißt, Sie haben statt dem Abitur eine Ausbildung gemacht, was zur damaligen Zeit vielen Frauen passiert ist. In Ihrem Fall war es eine Lehre als Damenschneiderin am Staatstheater Karlsruhe. Wie ich Ihrem Lebenslauf entnommen habe, haben Sie sich schon bald nach der Ausbildung auf den Weg gemacht, in eine andere Richtung zu gehen. Das hat auch dazu geführt, dass Sie vor einigen Jahren mal als „Mutmacherin“ bezeichnet wurden. Weiterlesen

Stefanie Schwaiger: Stylistin auf eigenen Wegen

Porträt Stefanie SchwaigerAls Stefanie Schwaiger zu mir kam, stand sie noch am Anfang ihrer Karriere als Stylistin und wollte ihren eigenen Weg in der Selbständigkeit finden. Vom ersten Moment an begeisterten mich ihre frische Art und ihre Vorstellungen von einem erfüllten Leben. Seither hat “frl. schwaiger” (so ihr Unternehmensname) noch mehr zu sich selber gefunden und geht konsequent ihren eigenen Weg.

Viele Stylistinnen in deinem Alter gehen den leichteren Weg und suchen eine Festanstellung. Du bist einen anderen Weg gegangen. Was war der Auslöser dafür?
Schon früh habe ich gespürt, dass sich alles andere für mich nicht stimmig anfühlte. Seit ich denken kann, hatte ich den Drang, mein Eigenes zu machen. Wenn ich dem nicht gefolgt bin, wurde ich nervös und unausstehlich. Ich lasse mich ungern in Schubladen stecken und entscheide am liebsten selbst. Weiterlesen

Martina Türschmann: Miesegrimm spaziert in die Welt hinaus

Türschmann_PorträtEs gibt Begegnungen, die vom ersten Moment an Tiefe haben. So war es bei Martina Türschmann, der ich auf einer Geburtstagsfeier begegnet bin. Als wir einige Wochen später bei einer Veranstaltung nebeneinander saßen, kamen wir ins Gespräch. Ich erfuhr, welche Herausforderungen sie angenommen hat,  um ihr Herzensthema – mit Büchern Kinder bestärken – zu verwirklichen. Lesen Sie über den Weg dieser kreativen, mutigen Frau.

Was war der Auslöser dafür, dass Sie Ihren eigenen Weg gegangen sind und wie sind Sie darauf gekommen?
Lange Jahre war ich der Meinung, dass man für die Umsetzung einer Idee Menschen braucht, die vom Fach sind und einen dabei unterstützen. Ich habe überhaupt nicht in Erwägung gezogen, dass ich in der Lage sein könnte, aus eigener Kraft Berge zu versetzen, oder mich an dem Weg über oder um den Berg zu erfreuen. Weiterlesen

Stefan Krücken: Unverkäuflich!

Dekeyser_UnverkäuflichSchulabbrecher, Fußballprofi, Weltunternehmer – die völlig verrückte Geschichte von Bobby Dekeyser

Es gibt Bücher, die faszinieren mich derart, dass ich sie nicht mehr weglegen kann. So erging es mir mit diesem Buch. Der Postbote brachte es mir am Nachmittag und bei einer Tasse Tee fing ich schon mal an, darin zu schmökern, musste es erst mal wieder zur Seite legen.  Am Abend nahm ich es wieder zur Hand – es wurde ein sehr langer Abend, an dem ich die 214 Seiten in einem Zug geradezu verschlang. Bei jedem Kapitel wollte ich wissen, wie es weiterging. Die „völlig verrückte Geschichte von Bobby Dekeyser“ hatte mich gepackt.

Profisport statt Schulabschluß

Seine Geschichte beginnt im Alter von 12 Jahren, als er nur eines im Kopf hatte: Fußball – obwohl er kein gutes Ballgefühl hatte und daher oft nicht mitspielen durfte. Bis er in diesem Sport als Torwart seine Begabung fand. Damit öffnete sich ein Weg, der ihn über mehrere Stationen bis in die Bundesliga brachte, ehe seine Fußballkarriere mit gerade mal 25 Jahren durch eine massive Verletzung bereits am Ende schien. Nach seiner Genesung kehrte er noch einmal zurück in die Arena, ehe er sich – für Außenstehende nicht nachvollziehbar – endgültig für einen anderen Weg entschied. Weiterlesen

Gisela Rehm: Donna Rosa oder Begeisterung für Taschen

Rehm_Porträt-01 Vor einigen Monaten traf ich Gisela Rehm auf einer privaten Feier. Sehr schnell kam ich mit der warmherzigen, temperamentvollen Frau über Träume und eigene Wege ins Gespräch. Sie erzählte mir von ihrer eigenen Taschen-Kollektion. Das machte mich neugierig und ich wollte mehr dazu erfahren. Hier erzählt sie uns, wie sie auf diese Idee gekommen ist und was dazu beigetragen hat, dass sie konsequent ihren Weg gegangen ist.
Übrigens sind auch Männer eingeladen, diesen Beitrag zu lesen. Denn inzwischen gibt es auch für Sie den passenden Begleiter 🙂

Sie sind mutig Ihren eigenen Weg gegangen. Was war der Auslöser dafür und wie sind Sie darauf gekommen?
Auslöser waren meine vielen Business-Trips, während ich in den USA lebte. Mir fehlte immer eine schöne und doch gleichzeitig gut organisierte Handtasche, die mich bei all meinen Reisen tatkräftig unterstützt. Ich suchte eine Tasche, die eben nicht wie ein schwarzer Männeraktenkoffer aussah, doch leider fand ich kein wirklich gutes Produkt. Daraufhin beschloss ich nach meiner Rückkehr aus den Staaten, mir diese Tasche selbst herzustellen. So entstand DONNA ROSA – Handtaschen für Businessfrauen.
Übrigens: Mut brauchte ich keinen… Ich hatte soviel Leidenschaft dafür, dass ich voller Tatendrang losmarschiert bin und den Mut einfach übersprungen habe. Weiterlesen