Archiv der Kategorie: MutmachMittwoch

Julien-Ashton Kreutzer: Deine Grenze, Deine Chance

Kreutzer_Body-02Vor einigen Tagen erreichte mich Post. Ich öffnete den Umschlag mit einem Deckbrief, Zeitungsausschnitten und einigen Flyern. Eher skeptisch begann ich zu lesen und war bald begeistert. Von einem jungen Mann und seiner Vision. Hier ist seine Geschichte.

Julian-Ashton Kreutzer ist 15 Jahre alt, als bei ihm eine stetig fortschreitende Spastik in den Beinen diagnostiziert wird. Eine solche Diagnose bedeutet im Normalfall, in absehbarer Zukunft auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Diese Vorstellung entsprach überhaupt nicht dem Naturell des aktiven Jugendlichen und so schwört er sich, nicht klein beizugeben, sondern seinem Handicap mit eisernem Willen zu trotzen. Weiterlesen

Homeoffice in vielen Spielarten

Büro_MutmacherinIn über 20 Jahren Selbständigkeit habe ich viele unterschiedlichen Varianten von Homeoffice erlebt: in der Wohnung, mit Coachingraum im gleichen Haus – und zwischendrin war ich auch zwei Jahre in einer Bürogemeinschaft. Als Wanderin ziehe ich alle paar Jahre um und das wirkt sich auch auf die Büro-Spielarten aus. Daher kann ich einiges an Erfahrung zur Blogparade von Claudia Kauscheder „Wie geht es Dir mit dem Alleinsein im Homeoffice?“ beitragen.

Gleich vorweg: Ich liebe es, von Zuhause zu arbeiten und alleine fühle ich mich dort nicht. Daher richte ich den Blickwinkel auf meine unterschiedlichen Erfahrungen im Homeoffice.

Homeoffice oder Bürogemeinschaft?

Und da ich die Erfahrung mit der Bürogemeinschaft habe, kann ich beide Möglichkeiten vergleichen. Wäre ich vor die Wahl gestellt, Büro in der Wohnung oder separat in einer Gemeinschaft, würde ich wohl immer dem Homeoffice den Vorrang geben. Wenn jedoch die Chemie mit den Personen in einer Bürogemeinschaft stimmt, hätte auch das wieder seinen Reiz. Denn unsere Dreier-Konstellation in der Münchner Blutenburgstraße war sehr inspirierend und eine tolle Erfahrung, an die ich gerne zurückdenke. Für zwei Jahre stimmte alles: die Personen, der Austausch, das eigene Büro. Dann war es für jede von uns Zeit, weiterzuziehen und andere Konstellationen zu suchen.

Es sind hauptsächlich drei Gründe, warum für mich das Homeoffice „erste Sahne“ ist. Weiterlesen

Karin Wolf: Machen und entspannen

Wolf_PorträtBei Vorträgen von GUIDE München bin ich Karin Wolf mehrfach begegnet. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Entspannungstherapeutin war eine der ersten, die ich auf diese Interviewserie ansprach. Sie sagte spontan zu. Doch dann dauerte es aus unterschiedlichen Gründen bis zu diesem Sommer, ehe sie meine Fragen beantworten konnte. So wurde schließlich meine Neugier doch noch befriedigt und die Frage beantwortet: wie ist es ihr gelungen, ihren Traum erfolgreich zu verwirklichen? Lesen Sie hier ihre Antworten.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
War das jetzt alles? Soll’s das jetzt beruflich gewesen sein?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ganz konkret waren es gleich mehrere Träume: Als erstes hatte ich den Traum, einen Beruf auszuüben, der mir wirklich Spaß und Freude macht. In meinem Ursprungsberuf war ich sehr viel am Schreibtisch, mit „trockenen“ Akten beschäftigt. Stattdessen wollte ich mit Menschen arbeiten und möglichst flexibel in der Zeiteinteilung sein. Es sollte etwas sein mit Psychologie und Entspannung, denn das hat mich immer schon interessiert. Welcher konkrete Beruf sich daraus ergeben könnte, wusste ich damals noch nicht. Weiterlesen

Anne Strobel: Die Toskana zum Greifen nah

Porträt von Anne StrobelEine besondere Freude sind für mich Gespräche mit Menschen, deren Weg ich begleiten durfte. Hier habe ich einen besonderen Bezug zum beschrittenen Weg wie auch zum erreichten Ergebnis. Während Anne Strobel daran arbeitete, den Toskana-Teil ihres Traums zu verwirklichen, entwickelte sie in der Gründer-Gruppe an der IHK die Grundlagen für ihre Selbständigkeit. In diesen Monaten gab es regelmäßig Momente der Begeisterung für die eigene Idee… die Mitfreude aller, wenn ein wichtiger Schritt gelungen war und am Ende das Erlebnis, wie der erfüllte Traum diesen Menschen zum Strahlen bringt. Übrigens: Diesmal lohnt es sich besonders, bis ans Ende zu lesen 😉

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat dein Traum begonnen?
Als ich mir die Frage stellte, was aus meinen Interessen Reisen, Italien, Schreiben und Kochen entstehen könnte, habe ich noch Vollzeit in der IT-Branche gearbeitet.

Stobel_BuchcoverWerden wir konkret: Welchen Traum hast du verwirklicht?
Ich habe einen Reiseführer mit 62 regionalen Kochrezepten über die Stadt Lucca in der Toskana geschrieben. Mein Buch „Kulinarische Spaziergänge in Lucca“ ist seit September 2012 auf dem Markt.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei dir gedauert, von der ersten Idee bis der Traum verwirklicht war?
Die Idee entstand etwa 2006 während einer unserer vielen Reisen nach Lucca. Irgendwann hatte ich damit begonnen, während der Aufenthalte in Lucca einiges aufzuschreiben. Wo gefällt es mir? Was kann man in Lucca unternehmen? Was ist typisch für die Luccheser Küche? Welche Rezepte gibt es in der Region? Was macht die Stadt aus und wie ist sie entstanden? Weiterlesen

Markus Steiner: Reisen, um vom Leben zu erzählen

Markus Steiner

Vor einigen Wochen stöberte ich mal wieder in Reiseblogs. Damit begebe ich mich an fremde Orten und erleben andere Lebenswelten. Auf diese Weise stieß ich auf den Blogger Markus Steiner und seinen Beitrag Paris. Wieder reisen wollen. Er erinnerte mich an meine eigenen Aufenthalten in der französischen Hauptstadt vor vielen Jahren – und Erinnerungen wurden wach. Ich stöberte  weiter in seinen Artikeln – und schließlich schrieb ich Markus eine Mail. Ich freue mich, dass er bereit war, mir aus Afrika meine Fragen zu beantworten – und damit vielleicht auch Ihren Träumen Nahrung zu geben …

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Mit der Frage nach meiner Sehnsucht. Eine gibt es, die ist universell: Wir wollen entdecken, erforschen, erschaffen. Wir wollen lernen, wissen und wachsen. Doch da ist die Fessel, unter der wir schwer zu atmen haben: Die Arbeitswelt. Die folgt brav weiter dem Henry-Ford-Prinzip. In jedem Job wiederholt sich alles. Endlos. Wie die Songs im Radio. Wir dösen dahin. Wir verschütten unsere Lebenszeit, weil wir Dinge tun, die wir nicht wirklich tun wollen. Wir sehen nichts mehr von dem, was wir nicht zuvor erwarten. Weiterlesen