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Mut ist… mit 50 einen Jugendtraum zu verwirklichen

Mut war, mit 50 Jahren eine gut bezahlte und stressfreie Arbeitsstelle aufzugeben, um mich selbständig zu machen.

Schon mit 15 Jahren „träumte“ ich von der beruflichen Selbständigkeit. Dies hat mich mein ganzes Berufsleben begleitet. Jedoch erst mit 50 war es dann soweit und ich habe den Mut aufgebracht und mir meinen Jugendtraum erfüllt. Mein Leben hat sich seither deutlich verändert und meine Lebensqualität hat sich erhöht. Diese mutige Entscheidung hat mich dazu geführt Vertrauen zu haben. Vertrauen in den Fluss des Lebens, Vertrauen in mich selbst und Vertrauen in das Universum tragen mich seither.

Adelinde Schmid, www.AdelindeSchmid.de

Die Aktion läuft noch bis Heiligabend. Ich freue mich, wenn Sie andere darauf aufmerksam machen und danke Ihnen dafür.

Mut ist… zu sterben

Der heutige Beitrag dreht sich um ein Thema, das für viele Menschen schwierig ist. Doch auch dies gehört zum Mut ebenso wie zum Leben. 

In der Familie begleiten wir gerade einen unserer Ältesten auf seinem letzten Weg– in die Sterbensphase hinein.  Wenn ich miterlebe, wie er in kleinen Schritten immer mehr hinübergleitet, wird mir klar, wie viel Mut es kosten muss, diesen letzten, entscheidenden Schritt zu machen.

Vera Bartholomay

Wenn Sie sich noch beteiligen möchten, schicken Sie Ihre Zeilen per Mail an advent@die-mutmacherin.de. Ebenso freue ich mich, wenn Sie andere darauf aufmerksam machen.

Mut ist… etwas einfach zu tun

Mut ist dann am schönsten, wenn ich überhaupt nicht spüre, dass ich auch Angst haben könnte zu versagen. Ich tue es einfach, ohne darüber nachzudenken. Erst im Nachhinein wird mir bewusst, dass ich mutig war und ich kann dies wahrnehmen. Mut ist vorhanden, wenn ich ein tiefes Vertrauen ins Leben habe. Manche sagen auch „verrückt“ dazu.

Zu meinen schönsten und zugleich mutigsten Momenten gehören: alleine in der Natur, die nicht denken kann, sondern da ist und sein lässt; unterwegs in den Bergen unserer Welt oder in den engen Gassen des Souk von Marrakesch. In diesen Momenten bin ich angetrieben von Neugierde und Abenteuerlust und im Fluss von Menschen, die wahrscheinlich noch nie darüber nachgedacht haben, was Mut ist.

Silke Huttner

Mut ist… neue berufliche Wege zu gehen

Für mich bedeutet Mut, die neuen beruflichen Herausforderungen anzunehmen, die ich seit gut zwei Jahren stark anziehe. Lange Zeit war mein berufliches Handeln von viel Routine, Sicherheit und Bekanntem gekennzeichnet. Manchmal stellte sich auch Überdrüssigkeit oder gar Langeweile ein. Inzwischen habe ich alte Leistungen, die mich nicht mehr reizen, in kompetente Hände übergeben. Stattdessen biete ich neue Themen, Formate und Arbeitsweisen an, die mich auf neue Wege wie auch auf andere Ebenen führen. Und dafür braucht es ab und an auch eine kräftige Portion Mut!

Volkert Brammer – www.volkertbrammer.de

Wenn Sie etwas zu dieser Aktion beitragen und sie damit bereichern möchten, schicken Sie mir Ihren Beitrag per Mail an advent@die-mutmacherin.de. Ebenso freue ich mich, wenn Sie darauf aufmerksam machen.

Mut ist… betteln zu gehen

Mut hat es gebraucht, an jenem Samstag im Sommer 2009 in München am Marienplatz betteln zu gehen.

Schon lange wollte ich etwas tun, was mir schwer fällt, wollte hinspüren wie ich mich fühle, wenn ich Fußgänger und Passanten um 50 Cent “anhaue”, wollte in die Rolle einer Bettlerin schlüpfen.

Es war unglaublich, was für Reaktionen kamen, welche Gespräche sich entwickelten, wie die Leute reagiert haben. Viele Menschen haben ihren Geldbeutel geöffntet und mir Geld gegeben, andere haben mir erklärt, warum sie auf der Straße nichts geben, oder wo sie selbst einmal in einer brenzligen Situation waren und wie ihnen geholfen wurde.

In der Leopoldstraße habe ich mich anschließend in eine Kirche gesetzt. Vor Anspannung und Freude sind mir die Tränen über die Wangen gekullert, denn ich habe gemerkt, dass uns geholfen wird, dass wir vom Leben getragen werden.

Sabine Scheibner

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