Schlagwort-Archive: Leichtigkeit

Das eigene Leben gestalten oder sich treiben lassen?

Eingefrorenes_Blatt„Wenn ich nicht weiß, wohin ich will, führt jeder Weg zu Ziel.“

Dies ist ein Spruch, dem viele Menschen unbewusst folgen. Sie marschieren einfach drauf los und wundern sich dann, wenn sie (n)irgendwo ankommen. Statt sich zunächst zu überlegen, wohin sie überhaupt wollen, handeln sie nach dem Motto: Hauptsache aktiv.

Andere folgen Vorstellungen wie: „Eine andere “Instanz” (Gott / Universum / Höhere Macht / Schicksal…) weiß genau, was für mich richtig ist…“ oder „Ich lasse mich führen…“. Ich nenne dies, die Verantwortung für unser Leben abgeben. Denn genau das geschieht in diesen Fällen: wir machen uns keine Gedanken darüber, was wir wirklich wollen, sondern „vertrauen“ ganz darauf, dass es „schon richtig kommt“. Damit leben wir einen Fatalismus, mit dem wir alles als gegeben hinnehmen. Weiterlesen

Wie Sie sich auf Leichtigkeit ausrichten

Pusteblume_BlogWie war das letzte Jahr für Sie? Welche Qualität hatte es?
Seit einigen Jahren gebe ich jedem Jahr ein Motto, das mich ausrichtet und meinen Fokus hält. Für 2013 war dies ”Das Jahr der erfüllten Lebensträume”. In der Folge habe ich es als ein Entwicklungsjahr erlebt. So ist in den vergangenen Monaten die Grundlage für vieles entstanden, was mich durch das Jahr tragen wird.

Als Motto für 2014 habe ich Mein Jahr der Leichtigkeit gewählt. Das hat zum einen damit zu tun, dass mich das Thema Leichtigkeit schon geraume Zeit begleitet. In den letzten Monaten habe ich dazu einige sehr gute Erfahrungen gemacht und vieles erkannt, das ich mit Ihnen teilen möchte. Zum anderen ist es auch Schwerpunkt meines kompakten Buches “Mit Leichtigkeit zum Ziel”, das im C.H.Beck Verlag erschienen ist. Darin beschreibe ich die einzelnen Schritte, mit denen Sie Ihre Ziele leicht und auf Ihrem eigenen Weg erreichen.

Wenn ich mit Menschen darüber spreche, was ihnen das Jahr bringen soll, dann sticht der Wunsch nach mehr Leichtigkeit hervor. Damit diese eintritt, sind einige Voraussetzungen erforderlich, zu denen Sie hier Impulse finden. Die Grundfrage ist:

Was bedeutet Leichtigkeit für mich persönlich und wie kann ich sie immer wieder erleben? Weiterlesen

Mein Jahr der Leichtigkeit beginnt

Pusteblume_BlogDas Buch “Das Happiness Projekt” von Gretchen Rubin, das ich zu Weihnachten geschenkt bekam, löste bei mir den Wunsch aus, 2014 zu meinem Jahr der Leichtigkeit werden zu lassen. Der Gedanke ist nicht sooo weit hergeholt, denn schließlich heißt auch mein Buch, das Anfang März erscheint, “Mit Leichtigkeit zum Ziel” 🙂
Bereits in der Einleitung des Rubin-Buches stieß ich auf einen Satz, den ich etwas abgewandelt habe:

Das Leben erleichtern, ohne es von Grund auf zu verändern.

Rubin nennt zwei Voraussetzungen, die erforderlich sind, um glücklich zu sein: Selbstdisziplin und Aufmerksamkeit. Dem stimme ich zu. Um mehr Leichtigkeit zu erreichen, gehören für mich – wie diese Mindmap zeigt – noch einige weitere Aspekte hinzu. Weiterlesen

Leichtigkeit erleben: zwei einfache Übungen

Töpfermarkt_Kind-Vogel„Arbeitsentlastung. Reduzieren. Weniger ist mehr.“ – das ist das Thema des diesjährigen Adventskalenders von Petra Schuseil. Ich habe gerne zugesagt, einen Beitrag dafür zu schreiben, doch dann habe ich mich etwas schwer damit getan. Meine Assoziationen zu diesem Thema landeten automatisch beim TUN, also bei Aktivitäten. Ich habe überlegt, welche tollen Übungen oder Fragen ich Ihnen dazu geben könnte. Doch nichts davon fühlte sich passend an. Immerhin möchte ich Sie ermutigen und Ihnen keine weiteren Aufgaben zumuten 😉

Schließlich bin ich bei einem Punkt gelandet, der für mich Voraussetzung ist für Entlastung, Reduktion und Weniger: Leichtigkeit. Daher dreht sich mein Beitrag um die Frage: Wie erlebe ich mehr Leichtigkeit? Weiterlesen

Ingrid Solvana Dankwart: Spielerisches Sein

Dankwart_PorträtIn wichtigen Momenten meines Lebens trafen wir uns “zufällig” – und dann hatte sie jeweils einen wichtigen Impuls für mich bereit. So wunderte es mich wenig, dass ich Ingrid Solvana Dankwart diesen Sommer wieder einmal traf. Ihre Aktivitäten hatte ich weiterhin beobachtet und wusste daher, dass sie ein Spiel entwickelt hatte. Als sie es mir bei einem Treffen vorstellte, war ich fasziniert von seinen vielfältigen Möglichkeiten. Daher wollte ich erfahren, wie sie darauf gekommen ist und wie es damit weitergeht. Derzeit steht das Crowd-Funding für des dialogja Bewusstseinsspiel an. Sie können sich mit einem kleinen oder großen Beitrag daran beteiligen, dass es weitere Verbreitung findet. Vielleicht inspiriert Sie dieses Interview dazu, das dialogja Bewusstseinsspiel auszuprobieren.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Eine Frage war mir nie bewusst. Vielmehr folgte ich meinem Motto:
Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: ‘Warum?’ Ich wage, von Dingen zu träumen, die es niemals gab, und frage: ‘Warum nicht?’ 
Robert Browning, Dichter und Dramatiker
Damit war ich in den letzten Jahren unterwegs. Ich wusste nicht, was diese “gab es noch nie” war, spürte nur, dass mein ganzes Sein auf spielerisches Tun ausgerichtet war. Leicht und einfach etwas bewirken, vielleicht eine Methode oder eine spezielle Art des Coaching. Dass ein Spiel entstehen würde, war mir lange verborgen.

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Der Traum kam völlig unerwartet ans Tageslicht. Bei einem Besuch von Martina Haller entstanden Impulse, ein Spiel zu entwickeln. Nach drei Tagen war das Grundgerüst fertig und wir spielten es gemeinsam. Alle Bestandteile dafür fanden wir in meinem Haushalt; es schien, als hätte das Material nur darauf gewartet. Rein „zufällig“ hatte ich es ein paar Wochen vorher sortiert. Der Clou war, dass uns zum Schluss noch eine Schatzkiste fehlte. Zwei Tage zuvor hatte ich zwei davon bestellt. Sie waren für einen Vortrag gedacht, kamen aber zu spät an. So konnten wir sie für das dialogja®-Spiel verwenden. Und dann spielten wir – ein WOW-Effekt. Weiterlesen