Schlagwort-Archive: Persönliches

Zeit für eine Neuerung: Vom Sie zum Du

Kürzlich habe ich die Leserinnen und Leser meiner MUT-Impulse befragt. Unter anderem wollte ich wissen, welche Anrede sie sich im Newsletter – und damit auch in den Beiträgen im Mutmacherin-Magazin – wünschen. Das Ergebnis sah so aus:

2015-12_Grafik_Du-Sie-Umfrage

In konkreten Zahlen heißt dies: 59 Prozent wünschen sich das Du, 29 Prozent ist es egal und nur elf Prozent möchten Sie bleiben. Da ich zunehmend stärker das Gefühl hatte, dass es Zeit für einen Wechsel vom Sie zum Du ist, freue ich mich über dieses Ergebnis.

Dies sind meine persönlichen Gründe dafür: Weiterlesen

Take a Stand – In and For Your Life!

Nein, dies wird kein englischsprachiger Blogbeitrag. Doch so lässt sich besser ausdrücken, was mir wichtig ist.
Die offizielle Übersetzung für den ersten Teil der Überschrift „Take a Stand“ lautet „Stellung beziehen“. Das trifft es nicht ganz. Im englischen Ausdruck geht es vielmehr darum, eine bestimmte Haltung zu haben und diese zum Ausdruck zu bringen. Also festverwurzelt für etwas einzustehen.

Sowie in diesen Sommerwochen viele Menschen für Menschenwürde und das Recht auf Asyl einstehen. Sie setzen sich für die vielen Flüchtlinge ein, engagieren sich in vielfältiger Weise und demonstrieren gegen die häufig anzutreffende Fremdenfeindlichkeit. Ich halte es für wichtig, hier eine klare Position zu haben und sich dafür stark zu machen.

Wie ist es in Ihrem eigenen Leben?
Welche Haltung haben Sie und wofür treten Sie ein? Weiterlesen

Warum ich Menschen seit 20 Jahren ermutige

Meine-WarumIn Interviews zu meinem neuen Buch wurde ich öfter gefragt, was mich dazu bewegt, Menschen zu ermutigen. Welche Motivation dahinter steht und warum es mir wichtig ist. Dazu kam nun die Einladung von Markus Cerenak, über das Warum der eigenen Tätigkeit nachzudenken. Auch wenn ich mir schon Gedanken dazu gemacht hatte, bin ich meinem WARUM erst jetzt in der Tiefe nachgegangen.

Dabei habe ich zwei persönliche Antriebsfedern gefunden und zwei Dinge, die sich daraus ergeben:

  • Seit 20 Jahren “verfolgt” mich der Satz: ich ermutige Menschen, ihre Wünsche und Träume ernst zu nehmen. Er ist zu meinem persönlichen Mantra geworden.
  • Das geht jedoch nur, wenn man dafür seinen eigenen Weg findet und ihn dann auch mutig geht.
  • Um diese beiden Punkte in die Welt zu tragen, schreibe ich seit zehn Jahren monatlich einen Newsletter und auch schon sechs Jahre Blogbeiträge im Mutmacher-Magazin. Die Themen gehen mir einfach nicht aus 😉
  • Während andere in meinem Alter an ihren Ruhestand denken, lerne ich weiterhin mit Begeisterung hinzu und erfinde mich zum Teil regelmäßig neu. Ob das jemals aufhört?

Die zentrale Frage dahinter: Was sind meine Beweggründe, mein WARUM? Was spornt mich immer wieder dazu an, aktiv zu werden und mich zu engagieren – für meine eigene Entwicklung wie für die Träume und Wünsche der Menschen, die zu mir kommen. Weiterlesen

Leichtigkeit im Februar: aufgewachte Hunde zähmen

Pusteblume_BlogManchmal kommt es anders als man denkt!

Dieser Satz könnte über meinen Erfahrungen mit meinem Jahresmotto 2014 im letzten Monat stehen. “Mein Jahr der Leichtigkeit” – das war wie schlafende Hunde wecken. Im Januar schliefen sie noch fest und ich ahnte nicht einmal, dass welche da waren. Anfang Februar wurde ich eines Besseren belehrt. Wenn schlafende Hunde aufwachen, machen sich bellend bemerkbar:

  • Wir zeigen dir, ob du wirklich bereit bist…
  • Wir testen, wie du damit umgehst…
  • Wir fordern dich heraus, uns zu zeigen, dass du es ernst meinst…
  • Wir wollen wissen, ob du nur redest oder wirklich zu Taten bereit bist…

Anders gesagt: Sobald wir uns etwas vornehmen, tauchen diese Geschöpfe auf. Weiterlesen

Bergwandern: Erkenntnisse und drei Reflexionsfragen

Blick ins Tal_Jachenau_kleinDiesen Sommer war ich viel in der Natur, vor allem die Berge haben mich magisch angezogen. Jede Woche eine Wanderung und immer in Begleitung. Jeder meiner Begleiterinnen hatte andere Vorlieben und Wünsche, die wir in die Planung unserer Touren einbezogen haben. Und mir gefiel die Abwechslung 🙂

Das erste Mal fuhren wir wegen der große Hitze Anfang August schon sehr früh los. Dafür wurden wir mit einen wunderbaren Morgenstimmung entlang des Starnberger Sees und in den Voralpen beschenkt. Wir wählten einen leicht ansteigenden Weg, der uns zu einem versteckten Wasserfall als Zielstation brachte. Wir waren zu dieser Zeit fast alleine unterwegs, während uns auf dem Rückweg Scharen von Spätaufstehern entgegenkamen.

Erkenntnis:

Wenn mir etwas wichtig genug ist, stehe ich gerne sehr früh auf.

Das nächste Mal suchte ich eine Herausforderung, Weiterlesen