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Susanne Ackstaller: Alles ist möglich

Susanne Ackstaller

Ende letzten Jahres fragte mich Susanne Ackstaller, ob ich Interesse habe, in ihrem Modeblog texterella porträtiert zu werden. Ich hatte zuvor schon einige dieser Interviews mit Frauen ab 40/50/60 gelesen und war begeistert davon, dass hier “normale” Frauen im Mittelpunkt stehen.* So wie es im Titel dieses Blogs auch heißt: For Women. Not for Girls. Als ich Susanne fragte, ob sie sich schon einen Traum erfüllt habe, rückte sie mit dieser Geschichte heraus, die zeigt, dass sich Träume manchmal auf unüblichen Wegen erfüllt 🙂

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Ist das so?! Meine Träume beginnen mit Vorbildern. (Man merkt, ich habe gleich mehrere.)

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Mein Traum war, eine eigene Modekolumne zu schreiben. Da ich als Texterin schwerpunktmäßig in einem ganz andere Metier arbeite (ich schreibe und überarbeite Geschäftsberichte) und Modetexte nur einen sehr kleinen Teil meines Portfolios ausmachen, schien das ein sehr unwahrscheinliches Unterfangen. Hinzu kam: Ich hatte keine journalistische Ausbildung, sondern „nur“ ein kleines Mode-Blog. Und doch ist es gelungen: Heute schreibe ich eine monatliche Kolumne für die WELT kompakt. Weiterlesen

Franziska Schmid: Begeisterung für veganen Lebensstil

Schmid-Franziska_PorträtIch habe eine Reihe von Lieblingskunden und Franziska Schmid ist eine davon. 2009/2010 durfte ich sie auf dem Weg in die Selbständigkeit begleiten. Von Anfang an begeistert hat mich ihre Bereitschaft, sich einem bis dahin wenig öffentlichkeitswirksamen Thema zu widmen, dem veganen Lebensstil. Sie will zeigen, dass vegan und Lifestyle durchaus zusammenpassen und vermittelt dies u. a. mit ihrem Blog einer breiteren Öffentlichkeit. In unserem Interview beschreibt sie, wie sie sich ihrem Traum genähert und ihn umgesetzt hat.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat dein Traum begonnen?
„Kommst du mit zur Gründermesse?“ Das fragte mich mein damaliger Freund – ich hatte zu der Zeit eine Festanstellung und keine Ahnung, welch schöne Welt des selbständigen Arbeitens es da draußen gibt.

Werden wir konkret: Welchen Traum hast du verwirklicht?
Mich nicht nur in meiner Freizeit mit den Themen zu beschäftigen, die mich begeistern und mir am Herzen liegen. Früher fehlte mir Sinn und Erfüllung in meiner Arbeit, heute teile ich Begeisterung und inspiriere andere. Weiterlesen

Kreativität: Privater Ausdruck und berufliche Notwendigkeit

Kreativität_2009Kreativität bestimmt mein Leben. Nicht in der großen, künstlerischen Form. Das wäre in meinem Fall vermessen. Vielmehr verstehe ich darunter meine Verbindung zu der in mir vorhandenen unendlichen Schöpferkraft, die ich immer wieder anzapfen, der ich mich bedienen und die ich mit anderen teilen kann. Durch die Teilnahme an der Blogparade von Nicole GuggerAufruf zur Kreativität für alle“ habe ich mich bewusst mit dem „kreativen Faden“ meines Lebens befasst. Welche überraschenden Erkenntnisse ich dadurch gewonnen habe, lesen Sie in diesem Beitrag 🙂

Fantasievolle Kindheit

Ich habe mir nie viel Gedanken darüber gemacht, ob ich kreativ bin oder nicht. Schon als Kind habe ich dem nachgegeben, was sich offenbart hat und durch mich zum Ausdruck kommen wollte. Ich nahm die Welt durch die Brille meiner Fantasie wahr. So war das Abendrot zur Weihnachtszeit für mich ein Zeichen dafür, dass das Christkind Plätzchen bäckt. Ich konnte stundenlang ausgedachte Geschichten erzählen. Dabei war es fast egal, ob mir jemand zuhörte. Hauptsache, es gab einen „Empfänger“. Der war meist meine Mutter, der ich beim Kochen meine neuesten Geschichten erzählte. Mein Glück war, dass sie mich nie davon abhielt, sondern eher von der blühenden Fantasie ihrer Ältesten amüsiert war. Weiterlesen

Ruth Frobeen: Märchen, die das Leben schreibt

Frobeen_PorträtWieder einmal fand ich eine Gesprächspartnerin über Empfehlung. Dann entdeckte ich, dass ich mit Ruth Frobeen schon über Twitter verbandelt bin. Nur wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie ein gutes Beispiel für verwirklichte Träume ist. In ihrem Fall hatte sie den Traum schon sehr lange. Inzwischen ist er zu einem wichtiger Bestandteil, ja geradezu einem Standbein ihrer Selbständigkeit geworden ist. Was genau dies ist und wie sie ihn verwirklicht hat, erfahren Sie hier:

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Mein Traum begann mit der Feststellung: Ich will etwas Eigenes schaffen, aus mir heraus. Etwas, mit dem ich andere berühren kann und das mich zufrieden macht.
Ich habe sehr früh angefangen, über alles mögliche und unmögliche zu schreiben. Hefte über Hefte voll … Der erste Computer war wirklich ein Segen, plötzlich war ich nicht mehr auf Notizblöcke und Stifte angewiesen, musste meine Sauklaue nicht mehr entziffern und konnte Texte viel schneller und einfacher bearbeiten. Ich schrieb über Liebeleien, Konflikte, grüne Ampeln … Weiterlesen