Ziele erreichen in der Coachinggruppe: Teilnehmer-Erfahrungen

Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum. Wenn viele träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit. (André Heller)

Zehn Männer und Frauen halten die Daumen hochDieser Satz fiel mir wieder ein, als ich die Rückmeldungen der Teilnehmenden meiner Coachinggruppe bei der IHK-Akademie in München las. Ich wollte mehr über ihre Erfahrungen wissen und hatte sie um ihre spontanen Antworten zu drei Fragen gebeten. Hier das Ergebnis:

Erwartungen zu Beginn der Coachinggruppe?

  • Ich wollte Gleichgesinnte treffen, die in der ähnlichen Situation sind, mit ihnen Erfahrungen austauschen, gegenseitige Unterstützung erleben und motiviert an meiner Idee arbeiten.
  • Eine Gruppendynamik, die mich dazu bringt, Veränderungen wirklich (nicht nur gedanklich) anzugehen – oder mein Vorhaben sein zu lassen.
  • Leute treffen, die in ihrem Leben gerade am gleichen Punkt stehen wie ich und mich daher verstehen können.
  • Menschen zu treffen, die interessant, eigenständig, freundlich und offen sind.  Ich war neugierig, wie jede/r die notwendigen Schritte geht. Wichtig war mir auch zu erleben, dass und wie sich bei mir und bei anderen innere Kraftquellen finden und Wegweiser zeigen.
  • Ich wollte mich unterstützen lassen auf meinem Weg in die Selbständigkeit. Wollte erfahren, was ich alles zu beachten habe bei diesem für mich sehr angstbesetzten und natürlich ungewohnten Schritt.

Welche Erfahrungen gemacht?

  • Sehr positiv fand ich, wie groß das Vertrauen innerhalb der Gruppe von Anfang an war. Ich habe ein Selbstvertrauen entwickelt, das ich mir zuvor nicht zugetraut hätte.
  • Gut gefällt mir die positive Energie der Gruppe, die den Einzelnen nach vorne bringt. Durch das echte Feedback der Gruppe komme ich immer einen Schritt weiter.
  • Die Gruppe ist eine “geschützte Zone”, in der man sich frei austauschen und auch seine Ängste und Zweifel offen mitteilen kann, ohne bewertet oder beurteilt zu werden.
  • Jeder wirkt als ein Spiegel für den anderen. Viele Fragen, die mich beschäftigen, beantworten sich von selbst: Eine Erfahrung, die ein anderer schon gemacht hat, brauche ich nicht mehr selbst machen und spare mir Zeit und Energie.
  • Ich lerne von den anderen für mein eigenes Projekt. Wenn sie von Erfolgen berichten, spornt mich das an. Wenn sie über Stillstand oder Zweifeln erzählen, erkenne ich manches wieder und bekomme Impulse, wie es weiter gehen kann.

 Was war die größte Überraschung?

  • Es hat mich überrascht zu sehen, wie meine Vision allmählich Form annimmt und konkreter wird. Ich habe mich sozusagen selbst überrascht oder – mit anderen Worten -, meine Vision hat mich überrascht 🙂
  • Es gibt bei jedem Treffen neue Impulse und Denkanstöße, die mich motivieren und weiterbringen – auch wenn ich es nicht immer gleich umsetzen kann. Der Aspekt, voneinander zu lernen und neue Blickwinkel einzunehmen, überrascht mich immer wieder.
  • Überraschend und gut war, dass es überwiegend um „weiche“ Themen ging. Diese haben mir gezeigt, was die eigentlichen Hinderer sind: Wie denke ich über mein Projekt? Wer bin ich? Was möchte ich? Wie denke ich über Geld?
  • Wie sich jeder in der Gruppe unterschiedlich schnell entwickelt und seine Idee unterschiedlich schnell wächst. Manche machen eine unerwartete “Wendung” und es trotzdem ok und “stört” nicht.
  • Die einzelnen Vorhaben schienen am Anfang extrem unterschiedlich zu sein. Nach dem dritten Tag fanden sich plötzlich ganz viele Überschneidungen und gegenseitige Ergänzungen.

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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