Alles auf Neu-Anfang :-)

Liebe Leserin, lieber Leser meines Mutmacher-Magazins,

nach fast zehn Jahren lege ich diesen Blog still.

Meine Themen haben sich im Laufe der Zeit geändert und damit fiel es mir immer schwerer, Inhalte dafür zu entwickeln. Durch meine lange Auszeit im vergangenen Jahr haben sich auch meine Schwerpunkte verändert. Heute konzentriere ich mich darauf, Frauen in der Lebensmitte, die im Solo-Business einen Neuanfang wagen wollen, darin zu unterstützen, mit weniger Aufwand bessere Ergebnisse zu erzielen. Unabhängig davon, ob sie noch ganz am Anfang stehen oder bereits einige Jahre unterwegs sind und viel Kraft und Energie in ihr kleines Unternehmen gesteckt haben. Mir ist daran gelegen, ihnen zu zeigen, wie es auch ihnen gelingt, auf Dauer entspannt und erfolgreich selbständig zu sein. So lange sie dies möchten – auch über das klassische Rentenalter hinaus.

Das Mutmacher-Magazin wird in seiner aktuellen Form bestehen bleiben, nur ohne neue Beiträge. Oder hin und wieder mal einer, der so nicht zu meinem neuen Schwerpunkt passt, wenn mir das Thema wichtig ist.

Vielen Dank für Dein Interesse und Deine Begleitung über all diese Jahre, für Deine Kommentare und Anregungen. Dein Sein 🙂

Die guten Nachrichten…

  • Du findest hier weiterhin Anregungen und Vorgehensweisen, die Dich auf Deinem eigenen Weg begleiten und unterstützen. Stöbere einfach in den Kategorien und lass Dich von den Empfehlungen am Ende eines jeden Beitrags inspirieren, an anderer Stelle weiterzulesen.
  • Es gibt einen neuen Blog: www.die-mutmacherin.de/blog
    Dieser ist jetzt in meine Webseite integriert und enthält bereits ein Spektrum an Inhalten. Viele dieser Beiträge stammen aus dem Mutmacher-Magazin (wo ich sie zum Teil in der alten Fassung stehen lasse). Ich habe sie inhaltlich angepasst oder ergänzt und damit auf den neuen Stand gebracht. So bekommen die wichtigen Themen einen neuen Platz und damit wieder die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt. Nur in einem neuen Licht und mit andern Blickwinkeln. Schau doch mal dort vorbei: Zum neuen Blog

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für Deinen persönlichen Weg und freue mich, wenn wir uns im neuen Blog wieder begegnen.

Herzlichst,
Ulrike

PS: Gehe Deinen eigenen Weg, es gibt keinen besseren!

Brüche im Leben oder: was ein falscher Schritt zur Folge hat

Eine lange Newsletter- und Blog-Pause liegt hinter mir – ein Bruch in meinem gewohnten Rhythmus. Sechs Wochen Pause waren geplant, in denen ich nach Kanada reisen wollte. Doch es kam anders und es wurden mehr als drei Monate, in denen ich mich ganz auf mich konzentrieren musste. Seit Mitte September bin ich beruflich wieder aktiv – sehr langsam und bedacht und mit zunehmender Freude an alten Aufgaben und neuen Herausforderungen.

Was war geschehen?

Wieder einmal ein Bruch in meinem Leben 😉

Die letzte Erfahrung dieser Art hatte ich Oktober 2010. Damals hatte ich mir durch einen Sturz den Oberschenkelhals gebrochen. In den folgenden drei Monaten Pause ging es darum, die Angst zu umarmen.

Diesmal war die Erfahrung anders.

Es ging nicht mehr um Angst wie vor sieben Jahren, als ich erlebt und erfahren habe, dass ich gut damit umgehen kann. Diesmal lernte ich zu akzeptieren, dass sich in einer Phase, in der alles bestens läuft und ich mich rundum wohlfühle, durch einen unbedachten Schritt auf nassem Boden das Leben mit allen Plänen von jetzt auf gleich verändern kann. Nach einer Onlinegruppe wollte ich „nur schnell“ nach einem davon gewehten T-Shirt greifen, rutschte auf dem regennassen Balkon aus und stürzte auf mein Knie. Eine Stunde später stand im Krankenhaus die Diagnose fest: Bruch der Kniescheibe und OP am nächsten Tag. Das bedeutete, eine unfreiwillige Pause von drei Monaten oder länger, bis ich wieder in der Lage wäre, einigermaßen zu laufen. Inzwischen sind mehr als drei Monate vergangen. Vieles geht bereits wieder, doch anderes braucht noch mehr Zeit.

Langmut wurde mir von einer Bekannten als Wort auf den Weg gegeben. Im Duden wird dieser etwas altmodische Begriff wie folgt definiert: durch ruhiges, beherrschtes, nachsichtiges Ertragen oder Abwarten von etwas gekennzeichnete Verhaltensweise; große Geduld. Sehr passend!

Schon nach wenigen Wochen erkannte ich: dieser Sommer hat mir so viele Geschenke gebracht wie kaum ein anderer zuvor. Weiterlesen

Warum Dein Herzensthema auf der Strecke bleibt: 3 zentrale Gründe

Mehr als ein Drittel des Jahres liegt hinter uns – und wieder hast Du Deinem Herzensthema viel zu wenig Aufmerksamkeit gegeben. Obwohl Du Dir im Januar fest vorgenommen hast, dieses Jahr damit weiter zu kommen. Doch wie so oft zuvor war anderes wichtiger: die laufenden Aufträge, Großkunde X, Projekt Y – und dazu noch ein Onlinekurs hier oder eine Challenge dort.

Jetzt fragst Du Dich: Was ist nur los, dass ich mit diesem Thema einfach nicht vorankomme?

Aus meiner Erfahrung sind es drei zentrale Gründe, die uns davon abhalten, ein Herzensthema oder eine Vision zu verwirklichen. Welcher ist es bei Dir? Oder sind es gar alle drei? Weiterlesen

Gespräch mit Martina Baehr über Mut-Werkzeuge und den eigenen Weg

Im September 2016 sprach ich mit meiner Kollegin Martina Baehr, www.gelassenheitsformel.com, über Mut-Werkzeuge, Erfahrungen aus 20 Jahren Selbständigkeit und warum ich Offline-Angebotem den Vorzug vor Online gebe.

Viele der darin angesprochenen Punkte haben seither noch stärker an Bedeutung gewonnen. Insbesondere der Fokus auf Offline- oder wie ich sie nenne: Live-Coachinggruppen. Unter der Aufzeichnung findest Du einen Überblick über die zentralen Punkte des Gesprächs, jeweils mit einem Hinweis, an welcher Stelle im Video Du diese findest.

Darüber sprechen wir im Interview:

  • Welche 3 wesentlichen Aspekte meine Arbeit auszeichnen – leider gab es in dieser Passage einige Tonstörungen [2:16]
  • Warum Coachinggruppen für Solo-Unternehmen besonders geeignet sind, um an konkreten Zielen zu arbeiten [6:08]
  • Warum ich mit Gruppen lieber offline statt online arbeite und welche anderen Ergebnisse daraus entstehen – dazu mehr auch in diesem Blogbeitrag [9:25]
  • Wie sich meine praktikablen Mut-Werkzeuge in den letzten 20 Jahren entwickelt haben und warum Selbstfürsorge in Veränderungszeiten besonders wichtig ist [11:48]
  • Wie sich die Anforderungen in den letzten 20 Jahren mit den steigenden Informationen verändert haben [15:00]
  • Was meine größte Herausforderung im Sommer 2016 war und welche Verbindung dies zu meinem 20-jährigen  Jubiläum hatte [16:30]
  • Und zum Schluss noch ein Tipp für die Zuhörer: Sich täglich 20 Minuten Zeit für sich selbst zu reservieren.

Dieses Interview ist zuerst am 26.09.2016 im Blog von Gelassnheitsformel.com erschienen.

Katja Kerschgens: Ein Leben im Trotzdem, Teil 2

Im ersten Teil des Gesprächs mit Rednertrainierin und Autorin Katja Kerschgens ging es darum, was sie im Sommer 2015 bewogen hat, mit der Diagnose MS in die Öffentlichkeit zu gehen und welche Auswirkungen diese Diagnose für ihren beruflichen Weg hatte. Doch wie ging es seither weiter? Das zugrunde liegende Gespräch führten wir im November 2016.

Liebe Katja, im Sommer 2015 haben wir uns das erste Mal darüber unterhalten, dass du mit der Diagnose MS lebst. Damals warst du damit gerade in die Öffentlichkeit gegangen. Seither sind 18 Monate vergangen. Wie ist deine Geschichte weitergegangen?

Es ist so viel passiert, weil sich bei mir die körperliche Verfassung durchaus verschlechtert hat. Das Laufen ist wirklich schwieriger geworden. Ich habe mittlerweile auch einen ziemlich teuren Rolli zumindest für lange Strecken, und mein Gehstock ist ein ganz festes Mitglied meiner Familie. Er gehört auf jeden Fall an meine Seite, und die Einschränkungen sind weitergegangen, dass ich jetzt tatsächlich im nächsten Jahr auch meine berufliche Tätigkeit massiv ändern muss. Ich kann zum Beispiel manche zweitägige Seminare in der Form wie bisher nicht mehr durchziehen, weil mir die Kraft dazu fehlt. Weiterlesen