Gedanken sind Energie

Am Freitagabend hat Serge Kahili King in einem Workshop in Starnberg sehr eindrücklich gezeigt, dass Gedanken Energie sind. Unsere Gedanken senden Energie-Impulse aus, die immer (!) eine Wirkung haben. Diese Wirkung ist unter anderem durch kinesiologische Muskeltests nachweisbar.

Positive Gedanken stärken, negative schwächen

Mit einigen Freiwilligen demonstrierte King, dass positive Gedanken stärken und negative schwächen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir etwas über uns selber denken, zum Beispiel in Form von Selbstgesprächen, oder ob diese Gedanken auf andere Menschen gerichtet sind, wenn wir zum Beispiel über den “dämlichen Autofahrer” vor uns schimpfen. Ebenso unerheblich ist es, ob wir die Worte und Sätze laut aussprechen oder diese lediglich denken. Die Wirkung ist immer die gleiche!

Was heißt das nun für Ihren Alltag?

  • Betreiben Sie Gedankenhygiene und achten Sie bewusst auf Ihre Gedanken. Wie denken Sie über sich und andere Menschen  im Allgemeinen und im Besonderen? Sind diese Gedanken tendenziell liebe- und verständnisvoll oder eher kritisch und nörgelnd?
  • Setzen Sie Ihre Gedanken zum eigenen und zum Wohle anderer Menschen ein. Wenn Sie sich und Anderen etwas Gutes tun wollen, denken oder sagen Sie liebevolle, aufbauende Worte und Sätze. Damit diese wirken, achten Sie darauf, dass sie ehrlich sind. Falsche Komplimente kommen auch falsch an.
  • Erheben Sie Anerkennung, Segen und gute Wünsche zu einem Grundprinzip Ihres Handelns. So können Sie allen Menschen, die Ihnen begegnen innerlich ein “Willkommen!” oder ein “Friede / Liebe sei mit Dir!” sagen. Sie werden überrascht sein, was sich dadurch in Ihrem Umfeld verändert.

Mit Ihren Gedanken erzeugen Sie ein Feld der Anziehung, das auf Menschen mit der gleichen Energiefrequenz wirkt. Genauso können Sie mit entsprechenden Gedanken dazu beitragen, dass bestimmte Dinge in Ihrem Leben nicht eintreten – im Positiven wie im Negativen. Dafür lohnt sich doch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit!

Was meinen Sie?

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

12 Gedanken zu „Gedanken sind Energie

  1. Susanne

    Liebe Frau Bergmann,
    das klingt wunderbar und ideal – doch wohin mit der Aggression, die in einem steckt? Verleugne ich sie, bekomme ich Verspannungen, lass ich sie aus, irritiere ich mein Umfeld. Aber sie wahrzunehmen halte ich für wichtig, sie gehören doch auch zur Gedankenhygiene. Was also tun?

  2. Gabriele Knapp

    Liebe Frau Bergmann,

    ein Leitsatz für mich wurde irgendwann “Ich bin o.k. – Du bist o.k.”. In meiner Umgebung gab es einfach zu viel Genörgel, Neid und Missgunst. Mir wurde das einfach zu viel und zu anstrengend. Dieser Satz hat mir zu einer positiveren Einstellung verholfen.

    Liebe Grüße
    Gabriele Knapp

  3. Gabriele

    Liebe Ulrike,

    bevor ich deine Mail zum Thema “Gedanken sind Energie” las, hatte ich einen langen (Abschieds) Brief an meinen Freund verfasst. Der Tenor lautete: So geht es mir, so will und kann ich nicht mehr, aber ich räume noch eine kleine Chance ein, wenn von der anderen Seite Bereitschaft besteht.

    Dann fand ich deine Mail und stimme dem zu, was du schreibst.

    Selbst wenn mein Freund diesen Brief nie erhalten wird – ich hab ihn offline geschrieben – weiß ich, er wird irgendwie reagieren, weil ich mit meiner Energie kurz vor der Beendigung unserer Beziehung bin, ihm aber noch eine Chance zugestehe.

    Wenn du willst, werde ich dir mitteilen, was passiert ist, ohne Abschicken des Briefes.

    Ich habe großen Respekt vor der Wirkung meiner Gedanken. Deshalb hab ich auch Angst, mein Freund reagiert nur auf die trennenden Überlegungen. Dabei wünsche ich mir doch so sehr, dass wir endlich stressfrei zusammen finden.

    Was macht man mit angstvollen, verzweifelten, mangelbehafteten Gedanken, wenn sie so stark sind, dass man ihnen nichts entgegen setzen kann?

    Über eine Antwort freue ich mich. Vielen Dank!

    Liebe Grüße, Gabriele

  4. brigitte

    liebe ulrike,
    mir gefällt deine neue mutmacher-idee und dein erster beitrag sehr gut! vielen dank!

    ja, das mit den gedanken ist da meiner erfahrung nach so eine zweischneidige sache. ich glaube und erfahre auch, dass es so ist. in beide richtungen. denn oft erfahre ich noch meine persönlichen grenzen und finde es dann sehr schade, es noch nicht so umsetzen zu können, wie ich es gerne würde. da greifen wohl immer noch und immer wieder unbewusste “saboteuere”, die sich nicht so ohne weiteres kraft entscheidung und gedanken bewusst steuern und “wegmachen” lassen. doch hier hilft meiner erfahrung nach (und ich glaube, dass es dir genau darum mit diesem impuls geht) die gute absicht und das wissen darum und viel achtsame übung und geduld in verbindung mit heilung von “störenden” faktoren auf einer tieferen ebene. wie auch immer jeder einzelne für sich dort hin kommt.

    doch neben diesem eher skeptischen beitrag, habe ich auch eine sehr schöne diesbezügliche erfahrung zu teilen: es geschah am ende meiner “legendären” mongolei-reise im jahr 2007, die ein “göttlich geführtes” wunder nach dem anderen enthielt. so auch dieses:
    mein rückflug war mit einem zwischenstopp in moskau verbunden. wir kamen verspätet an. ca. 200 fluggäste waren in teils hektischer not und sorge, ob wir wohl unsere anschlussflüge in sämtliche richtungen noch rechtzeitig bekommen würden. eine einzige russische schalterbeamtin musste diesem ansturm gerecht werden. sie wirkte kühl und distanziert und es war deutlich zu spüren, wie sehr sie ihre “macht” über die vielen besorgten menschen genoss. sie wurde von den meisten fluggästen aufgeregt bedrängt und um rasche hilfe gebeten. je größer die angst des “kunden” desto cooler und abweisender wurde die dame. viele gäste vor mir bekamen keine anschlusstickets mehr zu meinem zielflughafen in düsseldorf. ich überlegte für mich: was tun, was denken!? ich sprach kurz mit gott (was ich oft tue) und sagte, hey, ich habe keine lust hier zu übernachten statt weiterzufliegen, aber wenn es sein soll, dann nehm ich es an. dann machte ich mir gedanken über die frau. warum sie wohl so viel macht brauchte und so schlecht gelaunt war. ich machte mir einige zum teil sehr lustige gedanken und nahm mir vor, ihr mit einem liebevollen herzen entgegenzutreten, alles zu akzeptieren was kommen würde, wenn ich an der reihe wäre. einfach herz öffnen und nichts tun und sagen. sie schaute mich sehr erstaunt an. ich sagte kein wort und lächelte sie einfach an. sie schaute nochmal, ihr gesicht entspannte sich leicht und sie reichte mir blitzschnell ein ticket und deutete mir an, mich zu beeilen. ich lief zum gate und als ich auf mein ticket schaute, glaubte ich meinen augen nicht. ich bekam nicht nur meinen geplanten flug nach düsseldorf, sondern ein ticket der ersten klasse, da die maschine wohl in der zweiten klasse überbucht war. (es waren übrigens noch ca. 20 freie, erste klasse plätze in der maschine, die sie trotz not der gäste nicht vergeben hatte!) ich dankte vor allem einmal mehr gott für diese weitere schöne fügung, doch nun hat mich dein impuls darauf gebracht, dass ich ja kraft meiner eigenen gedanken einen schönen teil zu dieser lösung mitbeigetragen habe. das war mir bis heute gar nicht so bewusst. 🙂 vielen dank, ulrike!!!

  5. Heike Eberle

    Hallo Frau Bergmann,

    ich danke Ihnen für diesen Beitrag, der für mich im richtigen Moment kommt. Wie oft erlebe ich es, wie positive Gedanken und auch Affirmationen mich vor Energie sprühen lassen.

    Und wie oft erlebe ich es auch (gerade in diesen Tagen durch den Tod meiner Großmutter), wie schwere Gedanken jegliche Aktivitäten erlahmen. Gedanken haben eine große Macht über uns!

    Und wie oft denke ich über aufbrausende Verkehrsteilnehmer, wie die doch unnötigerweise ihre Energie verpulvern. Gerade an anderen Menschen können wir selbst spüren, wie Energie vernichtet wird.

    Ein letztes Beispiel: Mit positiven Worten kann man Menschen mit Energie aufladen. Das gilt für jegliche Kommunikation: In der Führungsarbeit wie im Kundenkontakt.

    Auf einen positiv geprägten Tag,
    Heike Eberle

  6. Christine Fuchs

    Liebe Ulrike,
    wunderbar, wie gut Du das Thema Gedankenenergie erklärt hast. Man kommt ja oft in Bedrängnis, mir geht es zumindest so, wenn ich weitergeben möchte, was ich darüber denke. Auch Deine Beispiele zur Übertragung in den Alltag sind einleuchtend und doch so einfach zu integrieren. Und trotzdem vergesse ich es oft und denke dann in einer ruhigen Minute wieder dran, wie ich doch mit einer Situation, mit der ich nicht zufrieden war, hätte besser umgehen können. Ich nenne das dann Rückblick-Übung mit Vorwärtswirkung! Und je öfter ich es mache, desto mehr schleift sich die “Gedankenhygiene” in den Alltag ein. Gut, immer dran zu bleiben und noch besser, solche wunderbaren mails von Dir zu bekommen. Sie wirken! Danke dafür! Ganz herzliche Grüße, Christine (die mit den Räucherwaren!)

  7. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Christine,
    danke für Dein Feedback, liebe Räucherfrau 🙂
    Es ist hiermit wie mit vielen anderen Dingen: Übung macht den Meister – und dafür brauchen wir immer wieder einmal eine Erinnerung.
    Herzlichst – Ulrike

  8. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Frau Eberle,
    danken wir unseren Mitmenschen dafür, dass Sie uns immer wieder einen Spiegel vorhalten. Denn jedes Mal, wenn ich mich über einen anderen Menschen und sein Verhalten aufrege, habe ich die Chance, mein eigenes Verhalten in solchen oder ähnlichen Situationen zu überprüfen.
    Vielen Dank auch für Ihr zusätzliches Beispiel der Kommunikation.
    Herzliche Grüße
    Ulrike Bergmann

  9. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Brigitte,
    vielen Dank für das wunderbare eigene Beispiel. Es zeigt sehr schön die Wirkung von (positiven) Gedanken.
    Herzlichst – Ulrike

  10. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Gabriele,
    zunächst vielen Dank für Deine Offenheit und Deine anschließende Frage, die sicher für viele LeserInnen von Interesse ist.
    Aus Deinen Zeilen entnehme ich, dass dies die Fortsetzung der Beziehung auf einer anderen Ebene ist. Dann danke zum einen für all das Gute, was Du in dieser Beziehung erlebst – es verstärkt diesen Teil. Zum anderen richte Deine Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Aspekte aus, die Du möchtest.
    Erinnere Dich auch immer daran, wie es am Anfang Eurer Beziehung war und in welche Eigenschaften Deines Freunds Du Dich verliebt hast. Richte Dich immer wieder darauf aus und sie werden mehr. Ich selber habe mit dieser Vorgehensweise sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine Beziehung ist dadurch tiefer geworden und die Teile, die ich nicht so schätze, verlieren zunehmend an Bedeutung.
    Den angstvollen, … Gedanken kannst Du Dankbarkeit entgegen setzen. Schreibe Dir alles auf, was an Gutem und Schönem in Deinem Leben vorhanden ist und war. Und sei es noch so wenig, so stärkst Du damit doch diese Seite und sie kann wachsen.
    Ich wünsche Dir kraftvolle Erfahrungen und viel Liebe – vor allem für Dich selber!
    Ulrike

  11. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Frau Knapp,
    vielen Dank für Ihren Beitrag. Von meinem Mann habe ich einen Satz gelernt, der Ihren gut ergänzt: Alles darf sein!
    Liebe Grüße
    Ulrike Bergmann

  12. Ulrike Bergmann Beitragsautor

    @Susanne,
    vielen Dank für Ihre Frage, die häufig auftaucht.
    Wahrnehmen von Gefühlen heißt nicht, dass ich diese ausleben muss, sondern genau das, was der Begriff schon sagt: nehmen Sie wahr, was Sie in diesem Moment fühlen – ohne das Gefühl zu benennen oder zu bewerten. Erst die Bewertung erzeugt die Verspannung, während eine liebevolle Wahrnehmung das Gefühl (langsam) verändert. Weitere Hinweise finden Sie auf meiner Webseite https://www.zielerreichung.de unter “Nützliches”. Unter “Fühl-Übung” gebe ich Ihnen Hinweise, wie Sie mit belastenden Gefühlen umgehen und die darin enthaltene Kraft nutzen können.

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