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2015-11-03_Heinzler-Portraet

Mutmacherin Lioba Heinzler im Interview

Bereits im letzten Sommer führte ich ein Gespräch mit Lioba Heinzler, einer Beratungskollegin und Mutmacherin. Nachdem ich regelmäßig an der Technik gescheitert bin (es sollte “schön” werden!), veröffentliche ich es jetzt in der unbearbeiteten Audiofassung und in schriftlicher Form.

Unser Gespräch dreht sich um bunte Lebenswege, Erkenntnisse aus vielen Jahren Selbständigkeit und die Bedeutung von Weggefährten. Mit einem Klick der rechten Maustaste lässt sich die Audio-Datei über “Ziel speichern unter” hier herunterladen: Gespräch mit Lioba Heinzler. Hier unser Gespräch zum Lesen:

Meine Gesprächspartnern ist Lioba Heinzler, Mit-Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens „moewe Beratung in der Arbeitswelt“ in Wuppertal. Wie man wahrscheinlich gleich an der Sprache erkennen wird, stammt Frau Heinzler nicht aus dem Ruhrgebiet. Sowohl regional wie auch beruflich war es ein spannender Weg dorthin, wo sie heute steht. Über diesen Weg wollen wir miteinander sprechen. Herzlich willkommen, Frau Heinzler.

Schön, dass wir miteinander sprechen können, Frau Bergmann.

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben. Starten wir mit der ersten Frage: Frau Heinzler, Sie sind zunächst den klassischen Weg einer in den 60-er Jahren geborenen Frau gegangen. Das heißt, Sie haben statt dem Abitur eine Ausbildung gemacht, was zur damaligen Zeit vielen Frauen passiert ist. In Ihrem Fall war es eine Lehre als Damenschneiderin am Staatstheater Karlsruhe. Wie ich Ihrem Lebenslauf entnommen habe, haben Sie sich schon bald nach der Ausbildung auf den Weg gemacht, in eine andere Richtung zu gehen. Das hat auch dazu geführt, dass Sie vor einigen Jahren mal als „Mutmacherin“ bezeichnet wurden. Weiterlesen

Erkenntnisse aus vielen Begegnungen

2015-12-30_BegegnungenDas Jahr 2015 hat mir in vielen Begegungen mit alten Bekannten und neuen Menschen zahlreiche Impulse und vielfältige Anregungen gebracht. Dadurch ist auf vielen Ebenen etwas in Bewegung gekommen. Mit diesem Beitrag zur Blogparade „Beste Empfehlungen 2015“ von Sabine Piarry lasse ich diese Begegnungen noch einmal Revue passieren.

Mehr persönlich als virtuell

Seit Jahren bin ich viel virtuell unterwegs und habe auch 2015 auf den unterschiedlichen Plattformen (Twitter, XING und vor allem Facebook) viele neue Menschen kennengelernt und den Kontakt mit alten Bekannten wieder aufgenommen. Der Austausch mit diesen Menschen hat mich inspiriert und mir an der einen und anderen Stelle auch völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Besonders auffällig war für mich zu erkennen, wie viel mehr in den vielen persönlichen Treffen und manchem Telefonat entstanden ist. Weiterlesen

Die passende Begleitung für Ihren Weg erkennen: 4 Kriterien

EntenfamilieWollen Sie etwas erreichen, was Sie bislang noch nicht geschafft haben?
Vielleicht etwas Neues wagen, das Sie für Sie noch ungewohnt, fremd oder sogar beängstigend ist?

Dafür brauchen Sie Wegbegleiter, die Sie bei der Stange halten, Ihnen helfen, wenn Hindernisse auftauchen oder der Schweinehund sich bemerkbar macht und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Besonders wertvoll Begleiter sind Menschen, die ebenfalls etwas erreichen wollen und mit denen Sie sich regelmäßig treffen, austauschen und konkrete Schritte vereinbaren.

Doch woran erkennen Sie, wer sich dafür eignet und wem sie besser aus dem Weg gehen? Das erfahren Sie in diesem Beitrag. Weiterlesen

Ein geschenkter Tag

Blick_FraueninselEs gibt Tage, an denen alles stimmt.
Gestern war so ein Tag.

Susanne Westphal hatte zum „Ideentag im Pool“ im Prien am Chiemsee eingeladen und 12 Frauen waren diesem Ruf gefolgt. Manche – und dazu gehörte auch ich – mit ein wenig gemischten Gefühlen. Mit teilweise unbekannten Kolleginnen und Kundinnen zum Netzwerken im Badeanzug? Business am Pool und in der Sauna? Wollte ich mich soweit entblößen?

Die begeisterten Erzählungen derjenigen, die im letzten Jahr bereits dabei waren, ließen meine Bedenken sehr schnell schwinden. Und sie hatten Recht! Ich habe selten eine Veranstaltung erlebt, die mir so viel Freude und ja, Glückseligkeit gegeben hat.

Was hat den Tag zu etwas Besonderem gemacht?

Es waren mehrere Faktoren. Hier meine drei wichtigsten Geschenke. Weiterlesen

Anne Strobel: Die Toskana zum Greifen nah

Porträt von Anne StrobelEine besondere Freude sind für mich Gespräche mit Menschen, deren Weg ich begleiten durfte. Hier habe ich einen besonderen Bezug zum beschrittenen Weg wie auch zum erreichten Ergebnis. Während Anne Strobel daran arbeitete, den Toskana-Teil ihres Traums zu verwirklichen, entwickelte sie in der Gründer-Gruppe an der IHK die Grundlagen für ihre Selbständigkeit. In diesen Monaten gab es regelmäßig Momente der Begeisterung für die eigene Idee… die Mitfreude aller, wenn ein wichtiger Schritt gelungen war und am Ende das Erlebnis, wie der erfüllte Traum diesen Menschen zum Strahlen bringt. Übrigens: Diesmal lohnt es sich besonders, bis ans Ende zu lesen 😉

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat dein Traum begonnen?
Als ich mir die Frage stellte, was aus meinen Interessen Reisen, Italien, Schreiben und Kochen entstehen könnte, habe ich noch Vollzeit in der IT-Branche gearbeitet.

Stobel_BuchcoverWerden wir konkret: Welchen Traum hast du verwirklicht?
Ich habe einen Reiseführer mit 62 regionalen Kochrezepten über die Stadt Lucca in der Toskana geschrieben. Mein Buch „Kulinarische Spaziergänge in Lucca“ ist seit September 2012 auf dem Markt.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei dir gedauert, von der ersten Idee bis der Traum verwirklicht war?
Die Idee entstand etwa 2006 während einer unserer vielen Reisen nach Lucca. Irgendwann hatte ich damit begonnen, während der Aufenthalte in Lucca einiges aufzuschreiben. Wo gefällt es mir? Was kann man in Lucca unternehmen? Was ist typisch für die Luccheser Küche? Welche Rezepte gibt es in der Region? Was macht die Stadt aus und wie ist sie entstanden? Weiterlesen