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Homeoffice in vielen Spielarten

Büro_MutmacherinIn über 20 Jahren Selbständigkeit habe ich viele unterschiedlichen Varianten von Homeoffice erlebt: in der Wohnung, mit Coachingraum im gleichen Haus – und zwischendrin war ich auch zwei Jahre in einer Bürogemeinschaft. Als Wanderin ziehe ich alle paar Jahre um und das wirkt sich auch auf die Büro-Spielarten aus. Daher kann ich einiges an Erfahrung zur Blogparade von Claudia Kauscheder „Wie geht es Dir mit dem Alleinsein im Homeoffice?“ beitragen.

Gleich vorweg: Ich liebe es, von Zuhause zu arbeiten und alleine fühle ich mich dort nicht. Daher richte ich den Blickwinkel auf meine unterschiedlichen Erfahrungen im Homeoffice.

Homeoffice oder Bürogemeinschaft?

Und da ich die Erfahrung mit der Bürogemeinschaft habe, kann ich beide Möglichkeiten vergleichen. Wäre ich vor die Wahl gestellt, Büro in der Wohnung oder separat in einer Gemeinschaft, würde ich wohl immer dem Homeoffice den Vorrang geben. Wenn jedoch die Chemie mit den Personen in einer Bürogemeinschaft stimmt, hätte auch das wieder seinen Reiz. Denn unsere Dreier-Konstellation in der Münchner Blutenburgstraße war sehr inspirierend und eine tolle Erfahrung, an die ich gerne zurückdenke. Für zwei Jahre stimmte alles: die Personen, der Austausch, das eigene Büro. Dann war es für jede von uns Zeit, weiterzuziehen und andere Konstellationen zu suchen.

Es sind hauptsächlich drei Gründe, warum für mich das Homeoffice „erste Sahne“ ist. Weiterlesen

Karin Wolf: Machen und entspannen

Wolf_PorträtBei Vorträgen von GUIDE München bin ich Karin Wolf mehrfach begegnet. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Entspannungstherapeutin war eine der ersten, die ich auf diese Interviewserie ansprach. Sie sagte spontan zu. Doch dann dauerte es aus unterschiedlichen Gründen bis zu diesem Sommer, ehe sie meine Fragen beantworten konnte. So wurde schließlich meine Neugier doch noch befriedigt und die Frage beantwortet: wie ist es ihr gelungen, ihren Traum erfolgreich zu verwirklichen? Lesen Sie hier ihre Antworten.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
War das jetzt alles? Soll’s das jetzt beruflich gewesen sein?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ganz konkret waren es gleich mehrere Träume: Als erstes hatte ich den Traum, einen Beruf auszuüben, der mir wirklich Spaß und Freude macht. In meinem Ursprungsberuf war ich sehr viel am Schreibtisch, mit „trockenen“ Akten beschäftigt. Stattdessen wollte ich mit Menschen arbeiten und möglichst flexibel in der Zeiteinteilung sein. Es sollte etwas sein mit Psychologie und Entspannung, denn das hat mich immer schon interessiert. Welcher konkrete Beruf sich daraus ergeben könnte, wusste ich damals noch nicht. Weiterlesen

Anne Strobel: Die Toskana zum Greifen nah

Porträt von Anne StrobelEine besondere Freude sind für mich Gespräche mit Menschen, deren Weg ich begleiten durfte. Hier habe ich einen besonderen Bezug zum beschrittenen Weg wie auch zum erreichten Ergebnis. Während Anne Strobel daran arbeitete, den Toskana-Teil ihres Traums zu verwirklichen, entwickelte sie in der Gründer-Gruppe an der IHK die Grundlagen für ihre Selbständigkeit. In diesen Monaten gab es regelmäßig Momente der Begeisterung für die eigene Idee… die Mitfreude aller, wenn ein wichtiger Schritt gelungen war und am Ende das Erlebnis, wie der erfüllte Traum diesen Menschen zum Strahlen bringt. Übrigens: Diesmal lohnt es sich besonders, bis ans Ende zu lesen 😉

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat dein Traum begonnen?
Als ich mir die Frage stellte, was aus meinen Interessen Reisen, Italien, Schreiben und Kochen entstehen könnte, habe ich noch Vollzeit in der IT-Branche gearbeitet.

Stobel_BuchcoverWerden wir konkret: Welchen Traum hast du verwirklicht?
Ich habe einen Reiseführer mit 62 regionalen Kochrezepten über die Stadt Lucca in der Toskana geschrieben. Mein Buch „Kulinarische Spaziergänge in Lucca“ ist seit September 2012 auf dem Markt.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei dir gedauert, von der ersten Idee bis der Traum verwirklicht war?
Die Idee entstand etwa 2006 während einer unserer vielen Reisen nach Lucca. Irgendwann hatte ich damit begonnen, während der Aufenthalte in Lucca einiges aufzuschreiben. Wo gefällt es mir? Was kann man in Lucca unternehmen? Was ist typisch für die Luccheser Küche? Welche Rezepte gibt es in der Region? Was macht die Stadt aus und wie ist sie entstanden? Weiterlesen

Sabine Hildebrandt-Woeckel / Christine Schretter: Einsatz für berufserfahrene Mitarbeiter

Job40plus_shw_cs_02Meine Gesprächsparterinnen kenne ich schon eine gefühlte Ewigkeit. Genauer seit Sabine Hildebrandt-Woeckel und Christine Schretter mit Jobmessen angefangen haben. Damals stand ich noch ziemlich am Anfang meiner Selbständigkeit und fand faszinierend, was sie auf die Beine stellten. Dieser Respekt ist geblieben ebenso wie der Kontakt. Sie waren ein Beispiel in meinem Buch “Start frei zur Kooperation“. Dafür sprachen wir 2002 wir über Chancen und Tücken der Kooperation. Jetzt standen sie mir wieder Rede und Antwort – diesmal über verwirklichte Träume 🙂

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Wir hatten beide schon sehr früh denselben Traum: Will ich mein Leben lang machen, was andere sagen oder möchte ich selbstbestimmt arbeiten? Wir wollten beide etwas Eigenes auf die Beine stellen.

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Wir haben schon einiges zusammengemacht. Aber 2010 haben wir unser Traumprojekt ins Leben gerufen: job40plus. Das ist eine Jobmesse, die sich an innovative Unternehmen richtet, die abseits des Mainstream im Recruiting nach alternativen Wegen suchen und gezielt berufserfahrene Kandidaten ansprechen. Weiterlesen

Sandra Hylla: Ganz ich selbst sein

Foto:  Steffen Müller

Foto: Steffen Müller

Mich fasziniert, welch interessanten Menschen ich über die sozialen Medien begegne. Sandra Hylla begegnete ich bei Twitter. Als sie vor einigen Monaten ihren Twitternamen in “Freuberufler” änderte, war ich neugierig: auf den Menschen, der dahinter steckt und den Werdegang, der zu diesem Audruck geführt hat. Daraus entstanden Einblicke in einen bunten und ungewöhnlichen Lebenslauf.

 

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Will ich die restlichen 45 Jahre meines Lebens so leben?!

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ich steckte bis 2008 zwölf Jahre lang in einer Beamtenstelle fest, die mich unglücklich, energielos und krank machte. Es gab Mobbing, Überlastung und schließlich einen Nervenzusammenbruch. Da traf ich die Entscheidung, dass ich diese Laufbahn aufgebe, um mehr Zeit, wieder mehr Energie und wieder ein Leben zu haben. Damals war meine Alternatividee, Yogalehrerin zu werden. Weiterlesen