Wer eigene Wege gehen will, braucht Mut – 3 Impulse

„Wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“ (Marlon Brando)

Dieses Zitat schickte mir eine Leserin meiner MUT-Impulse als Anregung für das am 8./9. Oktober 2016 stattfindende MUT-Camp. Es könnte auch als Motto über diesen beiden Tagen stehen.

Ergänzt wird dieser Gedanke von Anita Maas, Herausgeberin des Maas-Magazins und Medienpartnerin des MUT-Camps. Vor einigen Tagen schrieb sie auf Facebook: „Wer einen eigenen Weg gehen will, braucht dreimal Mut.“ Sie nennt dafür drei Bereiche, die ich Dir hier jeweils mit weiteren Gedanken und einem Denkanstoß vorstelle. In diesem Interview sprechen wir über die Bereitschaft zum Handeln:

Impuls #1:
Lasse Altes nach und nach los.

Dein Leben ist auch ohne ein neues Projekt oder zusätzliches Vorhaben voll genug. Jetzt noch eine „Schippe drauflegen“ ist in den seltensten Fällen möglich. Also musst Du Dich von Dingen, Lieblings- und anderen Themen wie auch von hinderlichen Gewohnheiten oder Gedanken trennen, damit Raum für Neues entstehen kann. Dies erfordert Aufmerksamkeit, Konsequenz und Durchhaltevermögen.

Das habe ich diesen Sommer erlebt, als ich zusätzlich zur Organisation des MUT-Camps auch noch am 12-wöchigen Onlinekurs „Go Premium!“ meiner Kollegin Monika Birkner teilgenommen habe. Da es in den ruhigeren Sommerwochen stattfand, gab es etwas Freiraum dafür. Dennoch musste ich einiges weglassen, was mir bis dahin wichtig war.

Jetzt im Herbst wird es richtig ernst.

Neben vier Coachinggruppen, die an der IHK für München-Oberbayern laufen, brauche ich viel Zeit für mein neues, im Onlinekurs entstandenes Projekt: eine Coachinggruppe für erfolgreiche Solo-Unternehmerinnen, die mit weniger Aufwand bessere Ergebnisse erreichen wollen. Das geht nur mit Planung und konsequentem Loslassen von allem, was mir dafür nicht dient. Als ersten Schritt werde ich nach dem MUT-Camp eine Woche Arbeits-Urlaub (heute gerne “Workation” genannt) nehmen und die ersten Schritte für den Start Mitte Februar vorbereiten.

Denkanstoß für Dich:

Was kannst Du loslassen, um Dein wichtigstes Vorhaben auf den Weg zu bringen?

Erstelle eine Liste mit allem, was Dir spontan einfällt. Vervollständige diese regelmäßig um weitere Punkte, die auftauchen.

Impuls #2:
Stehe
kompromisslos zu Deinen eigenen Vorstellungen.

Kennst Du Situationen, in denen Du voller Begeisterung von einer Idee erzählst und von allen Seiten Gegenreden bekommst?

Das hat auch Helmut Oestreich erlebt.

Vor drei Jahren hatte der Autor und Herausgeber die Idee, für Einsteiger und Senioren Anleitungs-Bücher für Smartphones und Tablets zu schreiben. Am Anfang hielt sich die Begeisterung über seine Idee sehr in Grenzen, wie er in diesem Interview berichtet. Er hat sich davon nicht beirren lassen, sondern ist konsequent seinen eigenen Weg gegangen und hat mittlerweile unter dem Namen Die.Anleitung zahlreiche dieser Bücher veröffentlicht. Als ich mir kürzlich ein neues Smartphone zugelegt habe, waren seine Anleitungen sehr hilfreich 🙂

Denkanstoß für Dich:

Bei welchem Vorhaben hast Du Dich so sehr verunsichern lassen, dass Du es aufgegeben hast?

Was von Deiner Idee ist noch übrig und wartet darauf, wieder belebt zu werden?

Impuls #3:
Nur wer in schwierigen Phasen weitermacht, erreicht sein Ziel.

Ein Projekt wie das MUT-Camp vorzubereiten, erfordert einen langen Atem.

Besonders wichtig ist dies, wenn der Zeitrahmen für die Vorbereitung mit gerade mal sechs Wochen eher kurz bemessen ist. Zwischendrin hätte ich gern alles hingeschmissen und mich ganz auf meine anderen Projekte konzentriert. Denn die liefen nebenbei weiter.

Was mir über meine Hürden geholfen hat, war ein dickes, fettes WARUM – eine Motivation, die in schwierigen Phasen trägt und bei der Stange hält.

Für mich ist es die Überzeugung, dass in einer Gemeinschaft von ähnlich motivierten und denkenden Menschen bessere Ergebnisse erzielt werden. Ich halte es für sehr wichtig, immer wieder einen Rahmen zu bieten, in dem ein anregender Austausch, Begegnungen auf Augenhöhe und gegenseitige Bestärkung leicht entstehen.

Denkanstoß für Dich:

Was ist Dein “Warum”, das Dich in Bewegung bringt und auch in schwierigen Zeiten trägt?

In zwei Tagen ist es nun soweit: das erste MUT-Camp startet am Samstag, 8. Oktober um 10 Uhr in Aschau im Chiemgau mit 18 Personen.

Das ist eine Gruppengröße, mit der vieles möglich ist – vom Austausch zu zweit bis zu Aktivitäten im Plenum. Es kommen Menschen zusammen, die schon vieles erreicht haben und solche, die vor dem Sprung in unbekanntes Wasser stehen. Sie alle wollen etwas – und genau aus dieser Mischung entsteht miteinander und für jeden Einzelnen etwas Großes. Darauf freue ich mich sehr!

Whatever you can do or dream you can do, begin it.
Boldness has genius, power, and magic in it.

Was immer du erträumst, beginn’ es:
Kühnheit hat Macht, Genie und Zauberkraft!
Beginne jetzt.

William Hutchison Murray (1913 – 1996) – nicht von Goethe, dem das Zitat zugeschrieben wird 😉

Ulrike Bergmann Zur Person: Ulrike Bergmann
DIE MUTMACHERIN begleitet seit über 20 Jahren Solo-Unternehmen und lebenserfahrene Menschen, ihre Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben mit Leichtigkeit und Klarheit zu verwirklichen. Im MUTMACHER-MAGAZIN gibt sie Einblicke in ihre Schatzkiste und bestärkt ihre Leser*innen darin, mutig den eigenen Weg zu gehen.

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