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Christine Lawens: Der Traum vom Bücherschreiben

Lawens_PorträtAlle bisherigen Interviews entstanden durch den persönlichen Austausch auf unterschiedliche Ebenen oder ich einer Empfehlung aus meinem Umfeld gefolgt. Diesmal war es anders. Christine Lawens schrieb mir vor einigen Wochen eine E-Mail und fragte, wie ich zu meinen GesprächspartnerInnen gekommen wäre. Ich erzählte ihr mein Vorgehen und fragte dann direkt nach, welchen Traum sie verwirklicht habe. Daraus entstand dieses Gespräch über ein Vorhaben, das viele Menschen fasziniert: vom Bücherschreiben leben können. Lesen Sie hier, wie sich ein solcher Traum verwirklicht hat.

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?
Während meiner Festanstellung in einem Kommunikationsunternehmen kam irgendwann dieser besagte Morgen. Das Kribbeln, das mich all die Jahre angetrieben hatte, war plötzlich weg. Abgenutzt durch endlose Meetings, Überstunden, Machtkämpfe. Will ich das wirklich? Was treibt mich wirklich an? Welche Leidenschaft brennt in mir? Klare Bekenntnis: Der Moment der Entscheidung ist die größte Hürde. Wer sich verändern will, muss sich eindeutig bekennen. Eine Frage in die Zukunft stellen: Macht mich der neue Beruf in ein paar Jahren wirklich glücklich?

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?
Ich schreibe Romane. Weiterlesen

Katarzyna Mol: Mit dem Herz in der Hand

Mol_Herz in der HandGelesen habe ich dieses Buch schon vor einigen Monaten. Jetzt fiel es mir wieder in die Hände. Für mich ist diese “Geschichte über die Freiheit, das Glück, meine Mutter und mich” – so der Untertitel – eine wunderbare Biographie. In diesem Fall handelt es sich um die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die bis zu ihrem 35. Lebensjahr bereits mehr erlebt hat als viele Menschen in einem ganzen Leben nicht. Was sie daraus gelernt hat, kann vielen Menschen Mut machen, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Katarzyna Mol ist heute Herausgeberin der Frauenzeitschrift emotion, die sie 2009 von Gruner + Jahr übernommen und zum Erfolg geführt hat. Der Weg dorthin war nicht immer leicht. Weiterlesen

Mein Jahr der Leichtigkeit beginnt

Pusteblume_BlogDas Buch “Das Happiness Projekt” von Gretchen Rubin, das ich zu Weihnachten geschenkt bekam, löste bei mir den Wunsch aus, 2014 zu meinem Jahr der Leichtigkeit werden zu lassen. Der Gedanke ist nicht sooo weit hergeholt, denn schließlich heißt auch mein Buch, das Anfang März erscheint, “Mit Leichtigkeit zum Ziel” 🙂
Bereits in der Einleitung des Rubin-Buches stieß ich auf einen Satz, den ich etwas abgewandelt habe:

Das Leben erleichtern, ohne es von Grund auf zu verändern.

Rubin nennt zwei Voraussetzungen, die erforderlich sind, um glücklich zu sein: Selbstdisziplin und Aufmerksamkeit. Dem stimme ich zu. Um mehr Leichtigkeit zu erreichen, gehören für mich – wie diese Mindmap zeigt – noch einige weitere Aspekte hinzu. Weiterlesen

Die Kraft des Scheiterns

… ist der Titel eines Buches von Gerhard Scheucher und zugleich eine Auforderung, sich mal etwas näher mit den eigenen Fehlschlägen oder Misserfolgen zu befassen. Es gibt eine Menge Zitate zu diesem Thema, die deutlich machen, wie wichtig – und hilfreich – es ist, sich mit dem eigenen Scheitern zu beschäftigen. Zum Beispiel dieses:

Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.
Nelson Mandela

Erinnern Sie sich noch daran, wie es war, als Ihnen das letzte Mal etwas misslungen ist?

Bei mir liegt es noch nur ein paar Wochen zurück Weiterlesen

Mut und Angst sind Geschwister

Mut ist, wenn man mit der Angst geht und trotzdem etwas daraus macht.
Anne Koark*

Dieses Zitat drückt aus, wie nahe Mut und Angst beieinander liegen. Beides sind Geschwister, denn sie hängen unmittelbar zusammen. Das eine – der Mut – entsteht erst, wenn das andere – die Angst – erkannt ist. Wer keine Angst hat, denkt nicht weiter nach und geht einfach seinen oder ihren Weg. In diesem Fall kommt es zwar vor, dass Außenstehende davon sprechen, etwas sei “aber mutig gewesen” – doch man selber empfindet es ganz anders.

Mutiges Handeln hingegen erfordert, dass ich Befürchtungen, Bedenken oder ungute Gefühle habe, diese als solche wahrnehme und sie annehme. Mit der Angst gehen – wie Anne Koark sagt. Sich diesem Gefühl stellen anstatt es als Ausrede für Nichthandeln zu benutzen. Der Angst ins Gesicht blicken und herausfinden, Weiterlesen